„The Hunger Games“ – Die Hungerspiele kommen auf uns zu – Bereitet Euch vor

Ich bekomme oft zu hören, ich solle nicht immer so schwarz sehen und nicht den Teufel an die Wand malen. Ich bin kein Schwarzseher. Ich bin sogar ein glücklicher, fröhlicher Mensch und liebe das Leben und meine Familie und meinen Garten. Ich rede mit meinen Pflanzen und sie lehren mich, genau hinzusehen. Deshalb kann ich aus weggeworfenen, fast toten Resten wieder gesunde, dankbare, kräftige Pflanzen ziehen – oder sehr früh sehen, was einem meiner Zöglinge fehlt. (Trotzdem esse ich mein Gemüse mit Genuss. So ist die Natur. Ein Romantiker bin ich nicht.) Und wenn irgendwo ein kleines grünes Wesen seine Blättchen in die Sonnenstrahlen reckt, sehe ich sehr schnell, was daraus werden wird und irre mich selten.

Wache, unvoreingenommene  Beobachtung macht eine Menge aus. Fast genau vor einem Jahr habe ich einen Artikel geschrieben, den damals kaum jemand ernst genommen hat. Er hatte den Titel: „Kein CO2 mehr: In zwei Wochen gibt’s in UK kaum noch Fleisch zu kaufen, kein Bier und keine Lebensmittelverpackungen mehr – und das kommt auch zu uns … samt exorbitanter Energiepreise“

Wie gesagt, es ist ein Jahr her. Damals hatte der böse, böse Putin noch nicht die lieben, lieben Ukrainer überfallen. Es gab keinen an Russland liegenden Grund, warum die Gaspreise so hoch geschossen sind und auch keinen am Ukrainekrieg festzumachen. Das hatte ausschließlich mit der Europäischen bzw. weltweiten, vom WEF propagierten CO2 Vermeidung und den teuren CO2-Zertifikaten zu tun. Ich habe einfach gespürt, dass diese Nachrichten aus Großbritannien rot blinkende Wegmarken sind. Dass hier zu erkennen ist, was kommt.

Kein CO2 mehr: In zwei Wochen gibt’s in UK kaum noch Fleisch zu kaufen, kein Bier und keine Lebensmittelverpackungen mehr – und das kommt auch zu uns … samt exorbitanter Energiepreise

Damals schrieb ich:

Die britische Daily Mail überraschte am 19. September mit einem Bericht, der wie aus einem dystopischen Roman aus einer Zeit des Zusammenbruches wirkt. Ein perfektes Desaster, das sich über unseren Köpfen zusammenbraut. In diesem Beitrag erfahren Sie, lieber Leser, was da alles zusammenkommt, und dass wir einem Winter entgegengehen könnten, in dem es nach den Wahlen nicht nur verschärfte Zwangsmaßnahmen geben wird, sondern auch leere Supermarktregale, unbezahlbaren Strom, viele Firmenschließungen und kalte Wohnungen.

Und was wird uns heute von der Politik in Aussicht gestellt? Genau das. Aber man schiebt alles auf den Ukraine-Krieg in der fröhlichen Sicherheit, dass das Gedächtnis der Leute kurz ist. Jeder sagt: Ach, das kommt halt alles durch den Ukraine-Krieg und Putin. Nein. tut es nicht. Es ist alles hausgemacht.

Aus meinem Artikel September 2021:

Nun ist es so, dass die Düngemittelfabriken beim Produzieren von Dünger das böse Treibhausgas CO2 freisetzen, schreibt die Daily Mail, und dieses CO2 braucht die Getränkeindustrie für Bier und kohlensäurehaltige Getränke. Und auch die Fleischindustrie benötigt das CO2 für die Betäubung der Schlachttiere. Aber auch die Lebensmittelverpacker benötigen es: Verderbliche Lebensmittel werden unter CO2 Atmosphäre verpackt, denn ohne Sauerstoff findet kaum ein Zerfallsprozess statt. Das CO2 in den Plastikverpackungen trägt enorm zur Haltbarkeit der Frischwaren bei. Außerdem  braucht man CO2 allgemein zur Kühlung. Jetzt regen sich alle auf, dass die Düngemittelfabriken einfach ohne Vorwarnung schließen. Die beiden Düngemittelfirmen produzieren etwa 60 Prozent des britischen CO2.

Und was passiert gerade hier in Deutschland?

Die Brauerei Neunspringe muss die Produktion gerade stoppen, weil ihr das CO2 für ihr Bier und die Brausen und Limos fehlt. Thüringer Brauereinen sind in der Krise: Apolda stoppt Bier-Produktion. Oder Chip schreibt: „Kohlensäure ist Mangelware: Erste Getränkehersteller stellen jetzt die Produktion ein„: Kohlensäure ist in Deutschland aktuell sehr knapp. Die Engpässe zwingen einen ersten Getränkehersteller nun zum Produktionsstopp – viele weitere könnten bald folgen.

Kohlensäure entsteht, wenn CO2 sich in Wasser löst. Ganz simpel. Aber die Erzeugung von CO2 ist ja angeblich unglaublich klimaschädlich und muss schwer bestraft werden durch CO2-Zertifikate. Zwar wird in den meisten Ländern der Welt darauf überhaupt keine Rücksicht genommen und auf die Zertifikate gepfiffen, ja es wird noch reger Handel damit getrieben, aber Deutschland und die EU scheut das CO2, wie der Teufel das Weihwasser. Hierin Europa wird das tödliche CO2 unbezahlbar. Und es ist kaum zu bekommen. Den Brauereien geht einer nach der anderen die Kohlensäure aus.

Ich zitiere aus meinem Artikel aus September 2021:

Nun ist es so, dass die Düngemittelfabriken beim Produzieren von Dünger das böse Treibhausgas CO2 freisetzen, schreibt die Daily Mail, und dieses CO2 braucht die Getränkeindustrie für Bier und kohlensäurehaltige Getränke. Und auch die Fleischindustrie benötigt das CO2 für die Betäubung der Schlachttiere. Aber auch die Lebensmittelverpacker benötigen es: Verderbliche Lebensmittel werden unter CO2 Atmosphäre verpackt, denn ohne Sauerstoff findet kaum ein Zerfallsprozess statt. Das CO2 in den Plastikverpackungen trägt enorm zur Haltbarkeit der Frischwaren bei. Außerdem  braucht man CO2 allgemein zur Kühlung. Jetzt regen sich alle auf, dass die Düngemittelfabriken einfach ohne Vorwarnung schließen. Die beiden Düngemittelfirmen produzieren etwa 60 Prozent des britischen CO2.

Und nun das Düngemittel-CO2-Lamento des Südwestfunk-Fernsehens vom 8.9.:

Nach Angaben des Verbands deutscher Mineralbrunnen sind derzeit nur 30 bis 40 Prozent der sonst üblichen Kohlensäure-Mengen auf dem Markt. Hintergrund ist knappes Erdgas: Das Gas ist der Energieträger für die Düngemittel-Produktion. Für Düngemittel braucht man Ammoniak. Bei der Herstellung von Ammoniak wird automatisch Kohlensäure – also reines CO2 – als Nebenprodukt gewonnen. Da Firmen momentan weniger Düngemittel herstellen, gibt es auch weniger Kohlensäure. Einige Hersteller haben deshalb schon die Produktion von stark sprudelnden Mineralwasser-Produkten reduziert.

Ich könnte noch seitenlang so weiter machen. Mir hat ein guter Freund ein Video weitergeschickt von Krissy Rieger. Die junge Frau hat den Durchblick. Ich stelle das mal hier rein:

Genau das war schon letztes Jahr in Umrissen zu erkennen, ist aber jetzt unübersehbar geworden.

Die Kühltransporte für Lebensmittel brauchen Trockeneis, das aus tiefgekühltem CO2 besteht. Ohne das kommt der Inhalt vieler Lebensmitteltransporte schon verdorben und unbrauchbar an. Sehr viele Bäckereien setzen heute schon keinen Teig mehr selber an, sondern erhalten gekühlte Teiglinge.

Wenn Krissy sagt, die Krankenhäuser schreiben rote Zahlen, dann liegt das auch daran, dass Krankenhäuser große Kühlkapazitäten brauchen. Nicht nur, um im Sommer die Zimmer zu kühlen, sondern auch für Medikamente und für die Pathologie und die Leichenaufbewahrung.

Noch kritischer wird es bei den Atomkraftwerken, die ja weiterlaufen sollen, damit wir nicht im Winter ohne Strom, ohne Wärme und ohne Wasser in unseren Wohnungen sitzen. Die Kernkraftwerke benötigen aber dringend Kühlung für die Reaktoren, wenn das Ganze nicht in die Luft fliegen soll und ein deutsches Super-Tschernobyl passiert. Und dazu verwendet man eben Trockeneis, das aus CO2 gemacht wird.

Auch die Frage, wer denn eigentlich die Lebensmittel in die Geschäfte transportieren soll, wenn a) die exorbitant hohen Dieselpreise auf die Endpreise der Produkte aufgeschlagen werden und b) viel weniger LKWs fahren können, weil die modernen Laster den Zusatzstoff AdBlue zur Abgasreinigung zwingend haben müssen, aber der AdBlue-Hersteller nicht mehr liefert.  40 Prozent des deutschlandweiten Bedarfs werden allein durch das AdBlue aus Piesteritz gedeckt. Die Lager bei einem der wichtigsten Produzenten des Zusatzmittels sind so gut wie leer, schreibt gestern t-online.

„Wir laufen trocken“, sagte ein Sprecher des Chemieunternehmens SKW Stickstoffwerke Piesteritz der Nachrichtenagentur Reuters. „Da wir nichts mehr produzieren, leeren sich unsere Lager.“
(…) Doch wegen der drastisch gestiegenen Gaspreise steht die Produktion bei SKW Piesteritz seit bereits zwei bis drei Wochen vollständig still, da sie für das Unternehmen nicht mehr wirtschaftlich ist. Bei der Herstellung von AdBlue ist Gas nicht nur als Energiequelle nötig, sondern auch Basisrohstoff. „Wir können es nicht ersetzen“, sagte der Sprecher. Jährlich benötigt das Unternehmen 14 Terrawattstunden Gas, die explodierten Preise treffen SKW daher ins Mark. Zudem müsse der Konzern monatlich voraussichtlich 30 Millionen Euro Gasumlage zahlen. Das sei finanziell nicht zu stemmen. Eigentlich sei SKW ein „kerngesundes“ Unternehmen, sagte der Sprecher.

Dieselben Grünen, die aufgeregte Vorträge darüber halten, wie furchtbar ein Biotop beeinträchtigt wird, wenn ein bestimmter Käfer ausstirbt, an dem ihrer Meinung nach die gesamte Biosphäre vom Pilzlein im Moose bis zum Elefanten hängt. Dieselben Grünen haben überhaupt keinen blassen Schimmer davon, welch fragiles Geflecht eine Volkswirtschaft ist mit all ihren Abhängigkeiten und Verflechtungen. Da grätschen sie ideologisch verblendet einfach gewaltsam hinein, man ist ja moralisch weit überlegen, wird schon klappen.

Dieses Video hier ist ein historischen Dokument. Wir sehen Herrn Robert Habeck, Wirtschaftsminister und Vizekanzler in einer Talkshow bei Maischberger. Als er die Frage gestellt bekommt, ob er mit einer Insolvenzwelle im Winter rechnet, sagt er:

„Nein, tu ich nicht. Ich kann mir vorstellen, dass bestimmte Branchen einfach erst mal aufhören zu produzieren.“
(Habeck, im Video ab Minute 4:32)

Rein akademisch hat er Recht. Wenn ich mit 70 Jahren mein Unternehmen zumache und sage, ich will jetzt meinen Ruhestand genießen und hab keine Lust mehr, einen Nachfolger oder Käufer dafür gibt es nicht, höre ich auch auf zu produzieren, habe aber keine Insolvenz hingelegt. Das ist richtig. Aber: Das, was ich produziert habe, das gibt es auch nicht mehr.

Um das in der Talkshow strapazierte Beispiel der Bäckerei  zu nehmen: Wenn der Bäcker draufzahlt jeden Tag, weil die Teiglinge wegen der Rohstoffpreise wie Mehl, Salz, Treibmittel etc. plus hohe Transportkosten wegen zu teurem Diesel und zu wenig AdBlue und zu hohen Energiekosten für Strom und das Gas für die Backöfen nicht mehr bezahlbar sind, die Kunden aber kaum noch was kaufen, weil sie kein Geld mehr haben, dann hört er vielleicht wirklich erst einmal nur auf zu produzieren und schließt den Laden ab. Aber er zahlt weiter Ladenmiete und nimmt nichts mehr ein. Das geht nur sehr kurzfristig gut. Dann ist er pleite und wird die Bäckerei nicht mehr aufmachen. Der Unterschied zur Insolvenz ist, wie gesagt, meistens nur theoretisch von Belang. Praktisch ist es für die Bürger egal, ob sie kein Brot mehr kaufen können, weil der Bäcker insolvent wurde oder nur zu produzieren aufgehört hat.

Sogar die Linke ist in Harnisch über Herrn Habecks Insolvenz-Vorlesung und giftet:

„Die Grünen sind NICHT politisch insolvent, sie haben einfach gerade nur aufgehört mit Politik. Und irgendwann, wenn die Krise vorbei ist, spätestens zur nächsten Wahl, dann machen sie wieder auf“, spottete etwas Jan Korte (45), Parlamentarischer Geschäftsführer der Linken.

Die Düngemittelkrise, das sage ich jetzt schon voraus, wird uns nächstes und besonders übernächstes Jahr grausam treffen, wenn nicht schleunigst wieder zur Vernunft zurückgekehrt wird. Denn ohne Düngemittel gibt es Missernten. Dann kommen mehrere Dinge zusammen: Nahrungsmittelmangel wegen Missernten, gestörte Lieferketten selbst für die noch vorhandenen Lebensmittel. Kohle, Benzin, Gas zum Heizen und Kochen ist Mangelware. Das bedeutet schmerzhafte Mangelwirtschaft, Not, Hunger und Frieren.

Es wird eine sehr harte Zeit werden. Aber es werden auch Ausweichmöglichkeiten entstehen, Selbstversorgung, Tauschhandel, lokale Gemeinschaftsprojekte und Gruppen, die sich gegenseitig unterstützen. Sicher nicht durch die Politik, sondern durch die Menschen selbst. Wir müssen die Generationen nach uns lehren, dass sie wach und eigenverantwortlich leben. Dass sie den Herrschenden niemals trauen dürfen. Dass nur der Zusammenhalt Sicherheit bietet. Und zu viel Luxus und Zerstreuung verblödet.

Quelle: Schildverlag


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6 Kommentare

  1. Die berühmt-berüchtigte DEAGEL-Liste sieht für Deutschland im Jahre 2025 noch eine Bevölkerungszahl von 28 Mio. vor.

    Kann man so viele Tote CO2-frei verga…..äh…..verbrennen ?

    Übernehmen Robert, Olaf und Annalena das ?

    1. Die Toten werden nicht mehr verbrannt. Der neue CO2-freie „Hit“ in der Besattungsszene nennt sich „Alkaline Hydrolyse“ oder „Resomation“.
      https://www.gedenkseiten.de/magazin/bestattungsarten/alkalische-hydrolyse/

      Entscheidend dabei ist, dass die Rückstände dieses Verfahrens ins Abwasser geführt werden, wie die US-Krematorienvereinigung näher beschreibt.
      https://www.cremationassociation.org/page/alkalinehydrolysis

      Gleichzeitig versucht man jedoch aufgrund des „Klimawandels“ zu verhindern, dass wir frisches Trinkwasser bekommen. „Man“, also das WEF, erklärt „recyceltes“ Abwasser jetzt zu Trinkwasser:
      https://uncutnews.ch/experte-vom-wef-recyceltes-abwasser-zu-trinken-ist-die-zukunft-seien-sie-nicht-zimperlich/

      Gerade vorgestern habe ich mit einer Bekannten über dieses Thema gesprochen. Sie erzählte mir dass sie erst kürzlich zu der Einweihung der neuen Kläranlage in ihrem Ort geladen war. Dort wurde bereits erklärt, dass man das Abwasser recycle und als Trinkwasser wieder in die Leitungen brächte.
      Wir sassen gerade bei ihr bei Kaffee und Kuchen, als sie mich fragte, ob ich nicht auch ein Glas Wasser haben wollte. Ich wollte – aber alles bloss kein Leitungswasser. Und so gab es Mineralwasser aus der Flasche.
      Wo soll das nur hinführen, frage ich mich.

  2. Und bei einem richtigen BlackOut, wird uns Niemand wegen fehlendem Strom per Medien, Telefon, Internet reinreden ! One-Way Kommunikation ? Per Notstromaggregat Nachrichten senden alleine reicht nicht, wenn keiner die frohen Botschaften mehr empfangen kann ;o))

    1. Lieber Rumpelstilzchen, Ihre Kommentare sind einfach klasse! Deshalb wende ich mich mit folgender Entdeckung direkt an Sie .
      Wir haben ständig diese Tripel-Buchstaben: FFF (Fridays for future) oder GGG (Getestet, Geimpft, Genesen) oder Build back better.
      Das gilt wahrscheinlich auch für den Buchstaben „C“:
      Covid-19, CO2 und CBDC (Central Bank Digital Currency), die ja diese zwei Standbeine hat:
      Covid-19-„Impfungen“ und CO2-Fussabdruck für das „Social Scoring“.
      Ich fürchte, dass wir sehr nahe an der Einführung der „Central Bank Digital Currency“ stehen, ich meine „vor diesem Abgrund“ stehen, wenn man den Tracker hierzu regelmässig verfolgt:
      https://cbdctracker.org/
      Meinen Sie auch, dass das dritte „C“ für „CBDC“ steht?
      Liebe Grüsse

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