In einem aktuellen Blogbeitrag kritisiert der in den USA lebende Blogger Tom Texas die Verbreitung von Falschinformationen durch alternative Medien bezüglich der Einführung der „Real ID“ in den Vereinigten Staaten. Insbesondere nimmt er Bezug auf Behauptungen, die „Real ID“ sei ein „trojanisches Pferd“ zur Einführung einer digitalen Zwangsidentität, wie sie beispielsweise von „Uncut News“ verbreitet werden.
Tom Texas stellt klar, dass die „Real ID“ kein eigenständiges Dokument ist, sondern lediglich ein Standard, der sicherstellt, dass bei der Ausstellung von Ausweisdokumenten wie Führerscheinen oder ID-Cards die Identität des Inhabers überprüft wurde. Dokumente wie Reisepässe oder GreenCards erfüllen diesen Standard bereits. Die Einführung der „Real ID“ wurde bereits 2005 durch den US-Kongress beschlossen und mehrfach verschoben, zuletzt 2023 durch die Biden-Regierung. Ab dem 7. Mai 2025 wird die „Real ID“ für Inlandsflüge in den USA verpflichtend sein.
Der Blogger kritisiert, dass insbesondere in sogenannten „Sanctuary States“ Ausweisdokumente ohne ausreichende Identitätsprüfung ausgestellt wurden, was es illegalen Einwanderern und Kriminellen erleichtert habe, sich mit gefälschten Identitäten auszustatten. Er betont, dass die Einführung der „Real ID“ ein Schritt zu mehr Sicherheit sei und nichts mit einer digitalen Überwachung oder Kontrolle der Bevölkerung zu tun habe.
Abschließend warnt Tom Texas davor, unkritisch Informationen aus alternativen Medien zu übernehmen, ohne deren Wahrheitsgehalt zu überprüfen. Er appelliert an die Leser, sich umfassend zu informieren und nicht auf Panikmache hereinzufallen.
Quelle: Tom’s Blog – Inside USA


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3 Antworten zu „Real ID: Fakten statt Panikmache – Kritik an alternativen Medien“