Rep. Nancy Mace

„Immaculate Constellation“: Kongress erfährt von angeblich geheimem Pentagon-Programm zu UFOs

In einer Anhörung des Unterausschusses des Repräsentantenhauses für Aufsicht und Rechenschaftspflicht am Mittwoch sagte ein ehemaliger Pentagon-Beamter aus, dass Informationen über nicht identifizierte anomale Phänomene (UAPs), oder UFOs, von einer „Kabale“ vor der Öffentlichkeit zurückgehalten würden. Luiz Elizondo, der behauptet, der ehemalige Leiter des Advanced Aerospace Threat Identification Program (AATIP) des Verteidigungsministeriums zu sein, sagte, die US-Regierung untersuche seit Jahrzehnten Berichte über UAPs.

Der unabhängige Journalist Michael Shellenberger sagte in derselben Anhörung aus und enthüllte, dass Quellen innerhalb des Pentagons Kenntnis von einem UAP-Programm namens „Immaculate Constellation“ haben. Laut einem Whistleblower-Bericht, der dem Unterausschuss von Shellenberger zur Verfügung gestellt wurde, ist „Immaculate Constellation“ ein streng geheimes Unacknowledged Special Access Program (USAP). Es wurde angeblich 2017 nach der Enthüllung des Advanced Aerospace Threat Identification Program (AATIP) ins Leben gerufen. Das Programm soll ohne angemessene Kontrolle durch den Kongress operieren.

Laut dem Bericht des Whistleblowers führt „Immaculate Constellation“ eine Datenbank mit UAP-Vorfällen, die von US-Militärpersonal gemeldet und über verschiedene Geheimdienstquellen gesammelt wurden. Das Programm enthält angeblich detaillierte Berichte über UAP-Begegnungen. Beispiele aus dem Bericht sind unter anderem ein Vorfall, bei dem eine Gruppe von Kugeln eine F-22 umzingelte und sie zwang, ihren Flugweg zu ändern, sowie ein Bericht der Besatzung eines Flugzeugträgers, die eine orange-rote Kugel sah. Der Bericht erwähnt auch „Alien Reproduction Vehicles“ (ARVs), was zu Spekulationen über die Möglichkeit der Nachkonstruktion außerirdischer Technologie geführt hat. Das Verteidigungsministerium hat die Existenz eines solchen Programms jedoch dementiert.

Shellenberger warnte davor, dass allein die Nennung des Namens „Immaculate Constellation“ eine staatliche Überwachung durch die Regierung unter dem Foreign Intelligence Surveillance Act (FISA) auslösen könnte. Er und andere Zeugen forderten mehr Transparenz von der Regierung in Bezug auf UAPs.

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