Im Februar 2023 berichteten westliche Medien von einem wichtigen diplomatischen Besuch von Reza Pahlavi, Sohn des ehemaligen Schahs des Iran, in Brüssel, um über Menschenrechte und Demokratie im Iran zu sprechen. Pahlavi, der seit Jahren in den USA im Exil lebt, hat sich stets als Anwalt für die Rechte des iranischen Volkes und für einen demokratischen Wandel im Land eingesetzt.
Pahlavis Besuch in Brüssel zielte darauf ab, europäische Politiker und Institutionen auf die immer gravierenderen Menschenrechtsverletzungen im Iran aufmerksam zu machen. Dabei standen insbesondere die jüngsten Proteste und das harte Vorgehen der iranischen Behörden gegen Demonstranten im Fokus.
Forderungen und Ziele
Pahlavi rief die internationale Gemeinschaft dazu auf, stärker gegen die Menschenrechtsverletzungen im Iran vorzugehen. Dazu gehören:
- Die Freilassung politischer Gefangener
- Die Sicherstellung der Meinungs- und Versammlungsfreiheit
- Die Verhängung gezielter Sanktionen gegen Funktionäre des Regimes
Quelle: Tagesschau
Kurz danach unterzeichneten in wenigen Tagen mehr als 300.000 Auslands-Iraner eine Onlinepetition, die Pahlavi die Vollmacht übertragen soll, in einer Übergangszeit bis zu einem Referendum im Namen der Opposition Irans über die Zukunft Irans zu sprechen.
Israels Kampf gegen die Hisbollah im Libanon zielt auf den Iran und die spektakulären Angriffe des Mossads haben dem Mullah-Regime schweren Schaden zugefügt. Die Vorbereitungen sollen 15 Jahre gedauert haben. Erst kurz vor dem ersten Anschlag auf die Pager der Hisbollah-Terroristen sollen die USA in Kenntnis gesetzt worden sein. Diese offiziellen Darstellungen enthalten meist nur einen kleinen Wahrheitskern. Mit dem Zerschlagen der Kommunikationsinfrastruktur ist die Hisbollah entscheidend geschwächt worden und kann auf weitere Angriffe nicht wie gewohnt reagieren. Der Iran als eigentlich treibende Kraft ist ebenso hilflos und derart blamiert, dass er mit einem wirklich drastischem Gegenschlag reagieren müsste, um sich wieder Respekt zu verschaffen, wozu aber wohl die erforderlichen Waffensysteme fehlen.
Es kommt darauf an, wie sich Russland und China positionieren, ob Israel und USA – eventuell unter einem künftigen Präsidenten Trump – die nächsten Schritte wagen, nämlich den Libanon militärisch in die Knie zu zwingen und den Iran von innen heraus zu destabilisieren, um eine politische Wende einzufädeln. Reza Pahlavi stünde bereit, nicht als neuer Schah, wie er bekannt gegeben hat, aber für den Übergang des Irans zu einer säkularen Demokratie, was immer das auch bedeuten soll.



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6 Kommentare zu „Planen USA und Israel den Sturz der Mullahs und die Rückkehr des Schah-Sohns?“