„Nordisches Modell“ für Alkohol: Die Grünen planen das trockene Deutschland

In einem mutigen Vorstoß zur Rettung der Gesellschaft und der Umwelt wollen die Grünen bei ihrer nächsten Regierungsbeteiligung im Februar 2025 endlich Nägel mit Köpfen machen: Alkohol wird verboten, Konsumenten werden bestraft – ganz im Stil des schwedischen „Nordischen Modells“. Statt der Produzenten von Alkohol sollen die „endverbrauchenden Trinker“ für die Schäden an Gesundheit, Moral und Klima haften.

„Alkohol ist ein Klimakiller!“, erklärt eine grüne Sprecherin. „Die Herstellung verbraucht Unmengen Wasser, Getreide und Energie. Und dann kommt noch das CO₂-intensive Gegröle auf Mallorca hinzu. Das geht so nicht weiter.“ Gleichzeitig wolle man den Deutschen helfen, endlich von ihren „biergetränkten Traditionen“ loszukommen, die ohnehin überbewertet seien. Stattdessen soll eine alkoholfreie Lebenskultur gefördert werden – natürlich bio und regional.

Im Mittelpunkt steht dabei das Bestrafungssystem: Beim Kauf von Alkohol in dunklen Gassen oder dubiosen Lieferdiensten drohen empfindliche Geldstrafen. Ein alkoholisiertes Bäuerchen im Biergarten? Anzeigen! Fahndungen nach „Binge-Drinkern“ sollen an Flughäfen beginnen, um Party-Tourismus in letzter Minute zu unterbinden. Anonyme Meldeplattformen für Nachbarn, die verdächtig viele Bierkästen aus dem Auto tragen, sind in Planung.

Kritikern, die meinen, das Modell sei übergriffig, entgegnen die Grünen: „Wir bestrafen ja nicht die Hersteller. Die sind ja auch Opfer der Gesellschaft. Es geht uns nur um die Konsumenten, die mit ihrem verantwortungslosen Verhalten die Nachfrage ankurbeln.“

Die Grünen rechnen mit breiter Zustimmung – zumindest in Berlin, wo alkoholfreies Craft Beer und Kombucha längst Kultstatus haben. Doch was sollen die Bayern dazu sagen? Die Antwort der Grünen ist so pragmatisch wie trocken: „Dann trinkt halt Spezi!“

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