„Jo, Leute, das macht doch einfach keinen Bock mehr“, sagen immer mehr Kiffer, nachdem die neue Bundesregierung die Legalisierung von Cannabis angekündigt hat.

„Wo bleibt denn da der Kick, wenn sie sowieso alles erlaubt ist?“, meint Malte-Sören, 21jähriger Jurastudent aus Grasbrunn in Bayern. So wie er denken viele. Der Zentralrat der anonymen Cannabiskonsumenten wehrt sich ebenfalls gegen die Vereinnahmung durch die Politik. „Sie haben uns unseren Lifestyle gestohlen, das ist quasi subkulturelle Aneignung“, so Geschäftsführer Theo C. , der im bürgerlichen Dasein Geschäftsmann sein soll und daher nur unter Pseudonym auftritt.
„Ich will weiterhin meinen Stoff im Görli kaufen und damit den armen Geflüchteten ihre Existenz sichern, wovon sollen sie denn zukünftig leben?“, schrieb die Berliner Grundschullehrerin Heidi A. neulich auf Facebook und erntete dafür viel Beifall.
Auch Gelegenheitskiffer Bernd, 47, will jetzt wieder ganz auf „Alk“ umstellen. „Es hat einfach keinen Stil, in der Apotheke Haschisch zu kaufen. Muss man uns denn wirklich jeden Spaß verderben? Es war so cool, sich wie ein Outlaw zu fühlen und voll zugedröhnt Cheech und Chong Filme zu gucken. Das ist jetzt alles vorbei. Nie wieder Grüne!“


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