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Wird die deutsche Industrie überwiegend von ahnungslosen Bittstellern geführt?

Die deutsche Industrie hat zu viele Führungsleute, die man nur noch für Abstürze gebrauchen kann. Ein Konzern nach dem anderen gerät ins Trudeln, eine Firma nach der anderen macht dicht und was macht der Bundesverband der Industrie, was tun die sogenannten Familienunternehmer als (verlängertes) Rückgrat der Wirtschaftskraft? Nichts, gar nichts. Das einzige, was sie fertigbringen ist, den Mund zu halten und die Flötentöne des grünroten Wahnsinnsexperimentes namens Klimaneutralität nachzutrötern und um milde Gaben aus der Schulden-finanzierten Subventionskasse zu bitten. Jedermann mit klaren Sinnen weiß, dass Produkte, bei denen wir Steuergelder drauflegen, niemals zukunftsfähig sein können. Das wissen auch die Industriellen. Aber statt auf den Putz zu hauen und die Arbeiterverräter namens Gewerkschaften auf den Kurs der Industrieerhaltung zu bringen, lamentieren sie pianissimo und applaudieren den Vorträgen der rot-grünen Zerstörer von Wirtschaft und Finanzen fortissimo auf ihren Tagungen. Nur noch grotesk sind die Ausführungen zu nennen, mit denen sich oberste Industrieverbands-Vertreter beim Habeck einzuschleimen pflegen und gleichzeitig ihre Vertretenen den Bach runtergehen lassen.

Das einzige Feld, auf dem Deutschlands Industrieführer heute noch wettbewerbsfähig sind, ist der Kampf um Staatsgelder

Das neueste Beispiel für die unerträgliche Verdrängung des Industrieabbaues liefert die Miteigentümerin der Stahlwerke Georgsmarienhütte. Statt die deutsche Klima– und CO2-Vorreiterei als das zu qualifizieren, was sie ist, nämlich ohne gesicherte wissenschaftliche Grundlage, bettelt sie um Zuschüsse und niedrigere Stromkosten (hier). Statt auf den Wahnsinn hinzuweisen, dass wir die Ventile nicht öffnen, um russisches Billiggas zu bekommen, was aus Moskau immer wieder angeboten wird, jammert sie über hohe (Flüssig-) Gaspreise ohne Nennung der Ursachen. Feigheit vor der Politik als Erfolgsrezept? Nein, auch damit landen die deutschen Industrie-Vorturner samt ihren Beschäftigten im Konkurs.

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