Wilders, Salvini und Le Pen schließen sich „Patrioten für Europa“ an

Alice Weidel hatte der neuen von Orban, Kickl und Babiš verkündeten Fraktion im Europaparlament bereits eine Absage erteilt, dies sei mit dem künftigen Kanzler Österreichs wohl eher eine Fraktion der Regierungsparteien. Damit stieß sie bei Teilen der AfD-Anhängerschaft zunächst auf Enttäuschung, doch wahrscheinlich wusste die Co-Chefin wohl schon, dass auch Marine Le Pen dazu kommen und es somit keinen Platz für die AfD geben würde.

Heute verkündete Herbert Kickl die Neuzugänge: „Ich bin überwältigt von dem großen Interesse von den der FPÖ nahestehenden Parteien. Geert Wilders, Matteo Salvini und Marine Le Pen haben sich mit ihren Parteien der neuen Fraktion angeschlossen und damit ein Zeichen für ein Europa starker und souveräner Vaterländer gesetzt. Mit 84 Abgeordneten aus zwölf Ländern stellen die ‚Patrioten für Europa‘ die drittstärkste Fraktion im EU-Parlament. Ich bedanke mich bei Viktor Orbán, bei Andrej Babiš und auch bei unserem FPÖ-Delegationsleiter Harald Vilimsky für die unermüdliche Arbeit“, so der FPÖ-Bundesparteiobmann in einer ersten Reaktion.

Ob das ein kluger Schritt der Freiheitlichen war, wird sich noch erweisen. Die falsche Schlange Le Pen, der Zionist Wilders und Melonis Kofferträger Salvini sind wahrlich beste Freunde von der Sorte, wie man sie dem schlimmsten Feind nicht wünschen kann.


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Kommentare

4 Antworten zu „Wilders, Salvini und Le Pen schließen sich „Patrioten für Europa“ an“

  1. Ketzerlehrling

    Das sehe ich anders. Es kann doch wohl nicht angehen, dass die AfD sich von dieser Frau verdrängen lässt, dass sie entscheidet, wer was in der EU zu sagen hat und wer nicht und wer irgendwo beitritt und wo nicht. Dass Le Pen Deutschland nicht mag, das verkündet sie seit Jahren, ist nicht neu und sollte niemand davon abhalten, auch und gerade die AfD nicht, die in Anspruch nimmt, eine Alternative zu sein, sich dieser dummen Arroganz zu beugen, denn Frankreich kann ohne deutsches Geld auch nicht. Es bleibt die Gefahr, dass bei einer Regierung Le Pen Deutschland der Strom abgedreht wird, das wäre ihr und vielen Franzosen ein Fest. Aber das kann auch, vielleicht aus anderen Gründen als purer Abneidung, auch bei einer linken Regierung passieren, aus der Notwendigkeit heraus. Natürlich hat das franktionslose Dasein seine Vorteile, gerade bei Figuren wie Le Pen. Man muss keine faulen Kompromisse eingehen mit solchen Leuten, man kann sich frei bewegen und kann die Politik dieser Fraktion trotzdem unterstützen, wenn notwendig. Enttäuscht war ich nicht, dass die AfD abgesagt hat, nur ist die Argumentation und Begründung mir ein wenig fadenscheinig vorgekommen.

  2. Rumpelstilzchen

    Die AfD könnte als Gegenentwurf zu diesem “Club der schillernden Gestalten und FALSCHEN FUENFER” die Remigrations-Fraktion gründen…sofern noch genug Potential dafür verfügbar sein sollte…Aufrichtigkeit und Wahrhaftigkeit, Stolz und Ehre sowie die Elementarinteressen des eigenen Vaterlandes müssen IMMER AN ERSTER STELLE stehen !!
    Ansonsten muss eben – zumindest vorerst – am fraktionslosen Katzentisch Platz genommen werden…

    Zitat Kickl: “Starke und souveräne Vaterländer…”

    Wie soll das bitteschön gehen, wenn REMIGRATION als “des Teufels” gebrandmarkt wird ? Mangels Remigration wird es in Kürze keine Vaterländer mehr geben, von Souveränität ganz zu schweigen. Seltsam, dass die FPÖ und Orban Mitglieder in diesem Club sind.
    Stellt sich die Frage: Was hat das jetzt zu bedeuten ?

    1. “Ansonsten muss eben – zumindest vorerst – am fraktionslosen Katzentisch Platz genommen werden …”

      Das geht auch nicht, da hat Alice Weidel schon den Herrn Maximilian Krah platziert.

      Die AfD stellt sich immer selbst ein Bein und das macht sie mit Permanenz und Bravour.

  3. Wenn ich dort, wo Entscheidungen vorbereitet und durchgesetzt werden, nicht Everybody’s Darling bin, dann grenze ich mich doch nicht zusätzlich selbst aus.

    Hier fehlen absolute Grundkenntnisse der stoischen Philosophen, der Kommunikationswissenschaften, der Psychologie und der Diplomatie.

    Leider sehe ich meine Befürchtungen, die ich schon in der Legislaturperiode 2017 – 2021 des BT hatte, hinsichtlich der AfD immer mehr bestätigt.

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