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Wie lange kann sich die BRD der US-Perestroika widersetzen?

“Tear down this wall!” sagte der damalige US-Präsident Ronald Reagan in West-Berlin am 12. Juni 1987. Zwei Jahre später war es soweit. In der DDR hielt die Führung eisern am Sowjetkommunismus fest und verweigerte sich Gorbatschows Reformen. Jetzt fordert die übrig gebliebene Supermacht, der große Bruder USA, dass die Brandmauer zur AfD eingerissen wird.

JD Vance hat ganz bewußt an die Worte von Ronald Reagan angeknüpft, während sich Söder, Pistolius, Baerblöd und Co. wie die Mitglieder des Politbüros verhalten. Arrogant, an der Macht klammernd, weil sie instinktiv spüren, dass ihre Zeit abgelaufen ist und sie als Vasallen nicht mehr benötigt werden. Die Trump-Administration bevorzugt Alice Weidel und lässt Olaf Scholz dort liegen, wo er hin gehört, linksaußen. Eine klare Ansage hat auch Friedrich Merz bekommen, der sich mit seinen Ausfällen gegenüber der AfD selbst ein Bein gestellt hat. Eine Regierungskoalition ohne AfD wird gegenüber Washington nichts zu lachen haben. Dasselbe gilt in Bezug auf Moskau. Weidel hat sich die Unterstützung von Ungarns Ministerpräsident Orban gesichert und könnte als Teil einer Regierung oder Bundeskanzlerin immensen Schaden von Deutschland abwenden. Dafür muss allerdings erst die jetzige Polit“elite“ fallen – und das wird sie.

Egal, wie die Wahl ausgeht, ob Minderheitsregierung aus Cucks und Roten Socken oder ein Weiter so mit Olaf Scholz und den Ökofaschisten, weil es weder klare Mehrheiten gibt, noch so schnell zu erneuten Neuwahlen kommt, sie werden Deutschland weiter in den Kothaufen reiten, aus dem es kein Entrinnen gibt. Die woke Mischpoke hat keine Zukunft mehr. Und Weidel, so naiv sollte nun niemand sein, wird wissen, dass es einen Preis für die prominente Unterstützung durch Musk und Vance zu zahlen gibt.

Ein kleiner Ausflug in die Geschichte

Das Ende der DDR-Regierung ist eng mit der Weigerung verbunden, die Reformen von Glasnost und Perestroika zu unterstützen, die von Michail Gorbatschow in der Sowjetunion initiiert wurden. Hier sind die Hauptpunkte, die diesen Zusammenhang erklären:

Gorbatschows Reformen: Ab 1985 führte Gorbatschow in der Sowjetunion die Politik der „Glasnost“ (Offenheit) und „Perestroika“ (Umgestaltung) ein, um politische und wirtschaftliche Reformen zu fördern. Diese Reformen zielten darauf ab, Transparenz, Meinungs- und Pressefreiheit zu erhöhen sowie die Wirtschaft zu liberalisieren.
Reaktion der DDR: Die DDR-Führung unter Erich Honecker lehnte diese Reformen ab. Die SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) fürchtete, dass Glasnost und Perestroika ihre Machtposition gefährden könnten. Stattdessen hielt die DDR an ihrer starren politischen und wirtschaftlichen Struktur fest, was sich durch steigende wirtschaftliche Schwierigkeiten und Unzufriedenheit der Bevölkerung manifestierte.
Wachsende Unzufriedenheit: Die Bevölkerung der DDR sah in Gorbatschows Reformen Hoffnung auf Veränderung und mehr Freiheit. Da die DDR-Führung diese Reformen ablehnte, wuchs der Druck von unten. Dies führte zu zunehmender Kritik an der DDR-Regierung und zu den Massenprotesten, die 1989 zur „Friedlichen Revolution“ führten.
Montagsdemonstrationen: Die Demonstrationen in Leipzig und anderen Städten der DDR, die anfangs für mehr Demokratie und später für die Rücktritt der Regierung forderten, waren ein direktes Ergebnis der Weigerung, sich den Reformen anzuschließen. Diese Demonstrationen gewannen an Schwung und trugen maßgeblich zum politischen Umbruch bei.

Mauerfall: Der Fall der Berliner Mauer am 9. November 1989 war ein Symbol für das Scheitern der politischen Linie der DDR. Die Öffnung der Grenze wurde durch die Erkenntnis der DDR-Führung erzwungen, dass die Reformen unvermeidlich waren und die Bevölkerung nicht länger unterdrückt werden konnte.

Wiedervereinigung: Die Reformpolitik der Sowjetunion und die Ereignisse in der DDR führten letztlich zur deutschen Wiedervereinigung im Oktober 1990. Die DDR-Führung wurde durch die Weigerung, sich den Reformen anzupassen, zur politischen Überholung gezwungen.

Die Quellen auf der Webseite des Deutschen Kulturrats, der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb.de), sowie andere historische Analysen bestätigen, dass die Weigerung der DDR-Regierung, die sowjetischen Reformen zu unterstützen, wesentlich zu ihrem eigenen Ende beigetragen hat. Diese Politik der Abwehr gegenüber dem Reformkurs Gorbatschows führte zu einer wachsenden Kluft zwischen der Regierung und der Bevölkerung, was schließlich in der friedlichen Revolution und dem Fall der Mauer mündete.

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