Welchen Staat hätten die Attentäter wohl errichtet, wäre ihr Plan erfolgreich verlaufen? Warum hat von Stauffenberg den Führer nicht einfach mit seiner Pistole erschossen, er hatte doch täglich Gelegenheit dazu? Und was ist im Fall Hitler so anders als bei Cäsar, dass man den heimtückisch versuchten Tyrannenmord zur Heldentat erklärt?
Solche Fragen stellt man selbst 80 Jahre danach besser nicht, sonst gilt man als rechtsextrem. Und wenn man den Widerständlern genauso ehrfürchtig gedenkt, wie die Regierung, kann einem dasselbe passieren. Es kommt eben darauf an, wer das Gedenken ausübt, findet die staatsnahe Presse. Vereinnahmen, das darf nur der Staat, aber nicht die Opposition oder die Pegida-Demonstranten mit der Wirmer-Flagge im obigen Bild.
Aber wozu aufregen? 80 Jahre sind eine lange Zeit. Für mich ist heute ein ganz normaler Tag, wie jeder 20. Juli und jeder 8. Mai. Die Wahrheit interessiert kaum noch jemanden.
Es gab im Dritten Reich keinen nennenswerten Widerstand, der das Regime hätte zu Fall bringen können und Deutschland wurde am 8. Mai nicht befreit, sondern besiegt und Europa zwischen den West-Alliierten und Russland aufgeteilt. Die Sowjets haben den halben Kontinent ausgebeutet, unterdrückt und überall sind die Hinterlassenschaften des Sozialismus heute noch sichtbar. Putins ständige Nazikeule, aktuell zwar gegen die deutsche Clown-Regierung und das Selenskij-Regime gerichtet, ist genauso wenig ein Zeichen der freundschaftlichen Völkerverbundenheit, wie die herrischen Töne aus der Biden-Administration, die kurz vor der Ablösung steht. Für unser Land ändert sich nichts, wir bleiben Spielball größerer Mächte und unserer Territorium dient bald wieder einmal als Austragungsort.
Wer nicht weiß. worum es geht, weil zu jung oder gerade erst eingewandert, hier die offizielle Kurzversion, die sowieso jede zweite Stunde in irgendeiner Reportage dieser lustigen Dokusender enthalten ist:
Das Attentat vom 20. Juli 1944 auf Adolf Hitler stellt eines der bedeutendsten Ereignisse des deutschen Widerstandes gegen den Nationalsozialismus dar. Es wurde von einer Gruppe deutscher Offiziere und Zivilisten geplant und ausgeführt, die erkannt hatten, dass Hitler Deutschland und Europa in eine Katastrophe geführt hatte.
Planung
Die Vorbereitungen des Attentats nahmen Monate in Anspruch und wurden von einer vielseitigen Gruppe unterstützt, darunter Militärs, Politiker und Widerstandskämpfer. Zu den Hauptverantwortlichen gehörten der Oberst Claus Schenk Graf von Stauffenberg sowie Generaloberst Ludwig Beck, General der Artillerie Friedrich Olbricht und Generalleutnant Henning von Tresckow.
Das Attentat wurde sorgfältig geplant und sollte durch eine Sprengstoffbombe durchgeführt werden. Ziel war es, nach Hitlers Tod schnell die Macht zu übernehmen und eine neue Regierung zu etablieren, die Deutschland vor der völligen Zerstörung bewahren sollte.
Durchführung
Am 20. Juli 1944 nahm Oberst von Stauffenberg an einer Lagebesprechung in der Wolfsschanze, dem ostpreußischen Hauptquartier Hitlers, teil. Er platzierte eine mit Sprengstoff gefüllte Aktentasche in unmittelbarer Nähe zu Hitler und verließ anschließend den Raum.
Um 12:42 Uhr detonierte die Bombe. Vier Personen wurden getötet, aber Hitler überlebte weitgehend unverletzt. Dies war vor allem darauf zurückzuführen, dass die Aktentasche kurz vor der Explosion von einem der Offiziere hinter einen schweren Tischsockel verschoben wurde, der einen Großteil der Explosionskraft abschirmte.
Konsequenzen
Sofort nach dem missglückten Attentat begann die Rache des Regimes. Die meisten Verschwörer wurden noch am selben Tag oder kurz danach verhaftet und hingerichtet. Unzählige andere Menschen wurden verdächtigt, an der Verschwörung beteiligt zu sein, und ebenfalls verfolgt oder getötet.
Von Stauffenberg selbst wurde in der Nacht des 20. Juli erschossen. Auch viele hochrangige Offiziere und Mitglieder des Widerstands, die in den Plan involviert waren oder von ihm wussten, wurden verurteilt und hingerichtet.
Bedeutung
Das Attentat vom 20. Juli 1944 bleibt ein Symbol des Widerstandes gegen die Nazi-Diktatur. Es zeigt, dass es auch innerhalb Deutschlands Menschen gab, die den Mut und die Entschlossenheit hatten, sich gegen Hitler und sein verbrecherisches Regime aufzulehnen.
Heutzutage wird dieser Tag in Deutschland als Gedenktag an den deutschen Widerstand begangen, und die beteiligten Personen werden als Helden des Widerstands geehrt. Das Attentat hob das Bewusstsein für die moralische und politische Verantwortung jedes Einzelnen gegenüber einem tyrannischen Regime hervor und ist eine Mahnung an die Wichtigkeit des Widerstands gegen Unterdrückung und Diktatur.



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11 Kommentare zu „Widersprüchlicher Widerstand! 80 Jahre Hitler-Attentat“