Der Fall Sven „Marla-Svenja“ Liebich (53) legt die Schwächen des Selbstbestimmungsgesetzes offen: Ein wegen Volksverhetzung verurteilter Mann wechselt sein Geschlecht auf „weiblich“ und wird in der Frauen-JVA Chemnitz untergebracht. Ein Skandal, der die Union endlich aufweckt – doch statt eines Verbots fordert sie nur eine „Prüfung“! CSU-Politikerin Anja Weisgerber drängt in BILD: „Die Evaluation des Gesetzes muss bis spätestens nächstes Jahr abgeschlossen sein!“ Parteikollege Martin Huber nennt das Gesetz einen „schweren Fehler“ der Ampel-Regierung.
Die SPD bleibt entspannt: Carmen Wegge verweist auf geplante Prüfungen für 2026 und betont Schutzmechanismen wie Sperrfristen. Doch warum zögert die Merz-Regierung? Warnungen vor Missbrauch gab es schon im Wahlkampf, aber im Koalitionsvertrag von SPD und CDU/CSU bleibt das Thema vage. Insider verraten: Die Union hat das Gesetz mit „falscher Priorität“ behandelt. Während Mütterrente oder Gastro-Steuer klare Ansagen bekamen, bleibt Schwarz-Rot beim Selbstbestimmungsgesetz lasch. Ein Gesetz, das Missbrauch Tür und Tor öffnet, wird nur „geprüft“ – ein schwacher Trost für Bürger, die klare Lösungen erwarten!

