Bayern greift in die Geldbörse seiner Bürger – und das unter dem Deckmantel des Klimaschutzes. Wie Markus Söder höchstpersönlich auf X verkündet, wurde nun ein sogenannter Wassercent beschlossen: 10 Cent pro Kubikmeter sollen künftig anfallen. Die erwarteten 80 Millionen Euro pro Jahr will man angeblich in „Wasservorsorge und Hochwasserschutz“ investieren.
Klingt nobel – doch der Bürger zahlt drauf. Wer Wasser braucht, etwa für Garten oder Landwirtschaft, wird ab sofort zur Kasse gebeten. Mit Verweis auf schmelzende Gletscher und den Klimawandel bastelt die Staatsregierung an einer „langfristigen Wasserstrategie“. Wasserverteilung für Franken? Neu denken! Bewässerungstechnologien? Modernisieren! Und natürlich: mehr Abgaben!
Der Freistaat klopft sich derweil selbst auf die Schulter. CO₂-Verbrauch unter dem Bundesdurchschnitt, eine Milliarde jährlich für Klimaschutz, 30 Millionen gepflanzte Bäume und 25 % Anteil am nationalen Ausbau Erneuerbarer Energien. Dass der Bürger bald fürs Wasser zahlt, bleibt dabei die zentrale Botschaft. Es ist nicht mehr fünf vor zwölf – es ist zehn Cent nach Zwölf.

