Heute ist mal wieder „Warntag“, vergessen jenes Ereignis im Jahr 2001, das die Geschichte verändern sollte. Hier aber erstmal das offizielle Blabla zum Kriegsgetrommel der Gegenwart:
Zum fünften Mal wird die Bevölkerung am Bundesweiten Warntag durch verschiedene Warnkanäle informiert. Zu den Warnkanälen zählen unter anderem Radio und Fernsehen, WarnApps wie NINA, Stadtinformationstafeln, Sirenen, Lautsprecherwagen, Infosysteme der Deutschen Bahn und der Mobilfunkdienst Cell Broadcast.
Was passiert am bundesweiten Warntag?
Gegen 11 Uhr am Donnerstagvormittag löst das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) über das Modulare Warnsystem des Bundes (MoWaS) eine Probewarnung aus. Diese wird an alle angeschlossenen Warnmultiplikatoren geschickt. Als Warnmultiplikatoren gelten zum Beispiel Rundfunksender oder eine Leitstelle, die ihre Sirenen auslöst. Die Warnmultiplikatoren versenden die Probewarnung an verschiedene Warnmittel, darunter Cell Broadcast, Warn-Apps wie die vom BBK betriebene Warn-App NINA, Radio und insgesamt circa 7.900 digitale Anzeigetafeln. Diese senden die Warnung an die Bevölkerung.
Alle Landkreise und Kommunen, die am Warntag teilnehmen, entscheiden selbst, ob sie zeitgleich auch ihre verfügbaren kommunalen Warnmittel wie Sirenen und Lautsprecherwagen auslösen. Gegen 11.45 Uhr erfolgt über die Warnmittel und Endgeräte eine Entwarnung. Über Cell Broadcast wird aktuell keine Entwarnung versendet.
Wahrscheinlich wird wieder so gut wie gar nichts funktionieren, aber die Verunsicherung auf allen Ebenen ist die gewollte logische Fortsetzung des Terrors vom 11. September 2001, seit dem harmlose Touristen an Flughäfen wie Schwerverbrecher behandelt werden und mit dem „Krieg gegen den Terror“ weitere vormals halbwegs stabile Länder in den Steinzeit-Islam gebombt wurden.
Ich erinnere mich an die ständigen Einblendungen der brennenden Türme und der Flugzeugeinschläge in jeder Nachrichtensendung. Die Bilder sollten in die Köpfe gehämmert werden und die folgenden US-Angriffe rechtfertigen. Nur eines hatte man unterschätzt, dass sich auch die Leute Gedanken machten, warum die Hochhäuser nach den Bränden wie bei einer Sprengung zusammenstürzten. Und das gleich drei Mal hintereinander – welch seltsame Choreographie. Mit den ersten Zweiflern war die „Truther-Bewegung“ geboren. Der Aufstieg des damals noch unbekannten Radiomoderators Alex Jones zum millionenschweren Verschwörungsunternehmer nahm seinen Anfang. Heute haben die USA einen Truther-Präsidenten im Weißen Haus und Alex Jones gehört seit dem ersten Wahlsieg Trumps mit seinem Sender Infowars zu den wichtigsten Unterstützern. Die Anschläge von damals sind genausowenig aufgeklärt wie der Kennedy-Mord, die Ufo-Akten oder die Epstein-Affäre. In ein paar Jahren gilt das auch für die noch kommenden Ereignisse, die den weiteren Verlauf des Ukraine-Kriegs in die gewünschte Richtung lenken sollen.
Wenn man auch nie die ganze Wahrheit erfährt, eines scheint so gut wie immer sicher: Offizielle Versionen sind das Papier nicht wert, auf dem sie gedruckt wurden. Om!

