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Wagenknecht: Rechtsruck in Italien ist Warnung für Deutschland

Foto: O24 / Archiv

Die Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht hat den Rechtsruck bei der Wahl in Italien als Warnung für die Bundesregierung bezeichnet. “Der Ausgang der Wahl in Italien sollte jeden in Deutschland wachrütteln”, sagte Wagenknecht in einem Gespräch mit der “Neuen Osnabrücker Zeitung”. “Er zeigt, dass die Parteien der angeblichen Mitte ihre Politik so nicht fortsetzen dürfen, sonst droht uns eine ähnliche Entwicklung.”

Es gebe große Parallelen zwischen beiden Ländern, so die Linken-Politikerin: “Auch in Deutschland haben immer mehr Menschen das Gefühl, dass die Politik sie im Stich lässt. Gerade jetzt, bei der Energiepreis-Explosion, fühlen sich viele völlig alleingelassen.” Bisher habe die starke Industrie den Wohlstand und den Lebensstandard der Deutschen geschützt, doch gerade der industrielle Mittelstand sei durch die Energiekrise infolge der Russland-Sanktionen massiv bedroht.

Die AfD profitiere schon jetzt von der Unzufriedenheit und Wut der Menschen – auch weil die anderen Parteien der AfD die Debatte überließen: “Im öffentlichen Diskurs wird jeder angegriffen und als ‘rechts’ diffamiert, der etwas sagt, was auch die AfD sagt”, sagte Wagenknecht: “Damit überlasst man auch richtige Forderungen der AfD und merkt offenbar gar nicht, dass man sie dadurch immer stärker macht.”

Kommentare

2 Antworten

  1. Avatar von Tjalfi
    Tjalfi

    Frau Wagenknecht hat nicht bedacht, daß Wahlfälschung bei uns das für die Herrschenden Schlimmste schon verhindern würde…

  2. Avatar von Holger
    Holger

    Frau Meloni wird keine sonderlich andere Politik machen, als ihre Vorgänger. Stand doch auch sie für die Einführung des “grünen Passes” in Italien. Frau Wagenknecht muss sich keine unnötigen Sorgen machen. Das Volk wird nirgendwo vom Wickel gelassen, sondern brav unter der Knute gehalten und weiterhin ausgebeutet bis aufs Blut und danach genozidiert bzw. demozidiert.
    Und sollte mal ein echter, unabhängiger Volksvertreter irgendwo auftauchen, dann hilft immer noch der gute alte Wahlbetrug.