Leere Automobil-Produktionshalle mit stillstehenden Fließbändern – Symbol des industriellen Abbaus.

+++ VW-Kahlschlag erreicht Baden-Württemberg: AfD warnt vor ideologiegetriebenem Industriestandort-Abbau

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Der Volkswagen-Konzern plant offenbar den Abbau von bis zu 100.000 Stellen weltweit – deutlich mehr als bisher kommuniziert. Vier Werke stehen mittelfristig auf der Abschussliste: Hannover, Zwickau, Emden und das Audi-Werk in Neckarsulm. Damit erreicht der Niedergang des einstigen Aushängeschilds deutscher Industrie eine neue, dramatische Stufe.

Die geplanten Werksschließungen treffen besonders ostdeutsche Standorte hart. Zwickau, lange als Symbol des industriellen Aufbaus nach der Wiedervereinigung gefeiert, soll offenbar abgewickelt werden. Parallel soll der Konzern in eigenständige Gesellschaften für Kernmarke und Komponenten aufgespalten werden – ein Schritt, der eine spätere Teil-Verkäuflichkeit erleichtern würde.

Auch in Baden-Württemberg sorgt der angekündigte Stellenabbau für scharfe Kritik. Der AfD-Fraktionssprecher für Automotive, Christian Köhler, erklärt dazu:

„Jeder weitere Arbeitsplatz, der in der Automobilindustrie verloren geht, ist ein Alarmsignal für unseren Industriestandort. Die Entwicklungen bei Volkswagen und Audi zeigen, dass Baden-Württemberg den Preis für eine ideologiegetriebene Politik bezahlt, die den Verbrennungsmotor verteufelt, Energie verteuert und den Unternehmen immer neue, überflüssige Auflagen aufbürdet. Statt endlich für wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen zu sorgen, schaut die Landesregierung dem schleichenden Abbau einer unserer Schlüsselindustrien tatenlos zu. Baden-Württemberg braucht wieder eine Industriepolitik mit Vernunft. Das geht eben nur mit bezahlbarer Energie, weniger Bürokratie und Technologieoffenheit.“

Was bei Volkswagen passiert, ist kein isoliertes Unternehmensproblem. Es ist das sichtbarste Symptom einer Politik, die Industrie systematisch schwächt – durch hohe Energiepreise, überbordende Regulierung und ideologische Fehlentscheidungen in Energie- und Mobilitätspolitik. 100.000 Arbeitsplätze weniger sind nicht nur ein Konzernproblem, sondern ein gesellschaftliches Erdbeben.