Vom Spottpreis zum 7-fachen Spotpreis: Der Schwachsinn grüner Energiepolitik

Nach dem neuesten Fehlschlag des Klinkenputzens der Berliner Ampelregenten in Canada, wo sie wieder kein Flüssiggas loseisen konnten, kostet Erdgas auf dem europäischen Spotmarkt € 9,80 je Einheit (mmBtu) im Vergleich zu € 1,50  vor 2 Jahren (hier). Der Hauptunterschied: Vor 2 Jahren lieferten die Russen ihr Röhrengas, entsprechend jahrzehntelang laufender Verträge, zum „Spottpreis“ und nach der Russenblockade kauft man heute zum „Spotpreis“. Der 7-fach-Unterschied ruiniert die deutsche Volkswirtschaft, die ausschließlich mit niedrigpreisiger Energie etwas auf dem Weltmarkt verkaufen kann – und „ruinieren“ wollte Außenfrau Baerbock ja ohnehin eine Wirtschaft. Explodieren unsere Gestehungskosten, ist Deutschland gegen die chinesisch-fernöstliche Übermacht auf verlorenem Posten. Insofern nützt das aktuelle Füllen der Gasspeicher zu jedem Preis denkbar wenig. Wenn in dieser Abstiegssituation unfähige Spitzenmanager unter polit-medialer Befeuerung auch noch ganze Autokonzerne – unsere Hauptstütze – auf die untaugliche Massen-Elektromobilität umstellen, deren nahe  Zukunft entweder mangels bezahlbarem Strom oder wegen ausländischer Nichtakzeptanz in der Stilllegung enden wird, komplettiert sich – neben der Sparschaltung für Heizen und Licht – auch das industrielle Dunkeldeutschland. 

Gasumlagen und Lastenausgleiche ändern nichts daran, dass das Alltagsleben auf Staatsschulden und privatem Substanzverzehr gründet

Wenn die Politik jetzt ihre vernagelte Position des Festhaltens an der Nordstream-II – Blockade über Konzernrettungen, Zuschüsse und Umtopfungen der Sorte „Linke Tasche – rechte Tasche“ abzufedern sucht, so ändert das nichts an der Tatsache, dass wir völlig unnötig neue Staatsschulden für den aktuellen Energiekonsum aufstapeln und viele Verbraucher ihre Rücklagen abschmelzen müssen, um Warmwasser und wintertags beheizte Räume zu haben. Jeder halbwegs Einsichtige versteht, dass Konsum auf dem Boden von Schulden und Substanzverzehr erstens begrenzt, zweitens schädlich und drittens dumm ist. Die Berliner Politik schafft alles drei zusammen. Ihre 5. halbkorrupte Staatsfunker- und Medienkolonne hilft, das Desaster zu überspielen, beschleunigt aber nur die Schussfahrt auf den Prellbock wirtschaftlicher Tatsachen.

Ein Kommentar

  1. Das Volk hat SEIN SCHICKSAL SELBST GEWÄHLT.

    Wenn morgen BT-Wahl wäre, würden die „GrünBRAUNEN“ mitsamt der NED immer noch Rekorde einfahren, das ist so sicher wie das Amen in der Kirche.

    Der Drops ist gelutscht. Deutschland (oder was davon noch übrig ist) hat fertig.

    Am Ende MUSS man sagen: Vollkommen ZURECHT.

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