Volksaufstand am 17. Juni vor 68 Jahren

Bei dem Arbeiter- und Volksaufstand kam es in den Tagen um den 17. Juni 1953 in der DDR zu einer Welle von Streiks, Demonstrationen und Protesten gegen das Regime, verbunden mit Forderungen nach besseren Arbeitsbedingungen, besserer Versorgung und nach freien Wahlen. 
Bundesarchiv, B 285 Bild-14676 / Autor unbekanntUnknown author / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 DE, via Wikimedia Commons
Der Aufstand wurde unter dem Einsatz von Sowjet-Panzern niedergeschlagen. 
Demonstranten und Zuschauer starben dabei. 
Danach verurteilte das DDR-Unrechts-Regime zahlreiche Demonstranten zu meist sehr harten Zuchthausstrafen. 
 
Ursachen dieses ersten Volks-Aufstands gegen ein kommunistisch-stalinistisches Regime war wesentlich die beschleunigte Umgestaltung der Wirtschaft und Gesellschaft nach sozialistischen Dogmen und die damit verbundene Ignoranz der DDR-Führung gegenüber den Bedürfnissen der Bevölkerung. 
Ein Auslöser der Proteste war der Beschluss, Arbeitsnormen zu verschärfen, sowie weitere Fehler des SED-Regimes.
 
Der Aufstand des 17. Juni wirkte als politisches Signal auf weitere Völker der Ostblockstaaten.
 
Der 17. Juni war von 1954 bis zur deutschen Wiedervereinigung 1990 als "Tag der deutschen Einheit" der Nationalfeiertag der Bundesrepublik Deutschland; er ist weiterhin Gedenktag.

Foto: Bundesarchiv, B 285 Bild-14676 / Autor unbekanntUnknown author / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 DE, via Wikimedia Commons