Ungarischer Premierminister drängt auf direkte Gespräche mit Russland über Waffenstillstand in der Ukraine

LONDON. Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban hat die EU aufgefordert, „direkte Gespräche mit Russland über einen Waffenstillstand“ in der Ukraine zu führen, berichtet die Financial Times (FT) unter Berufung auf einen Brief, den Orban am 28. Februar an EU-Ratspräsident Antonio Costa geschickt hat.

Der Zeitung zufolge wandte sich der ungarische Politiker gegen die Versuche Brüssels, einen Konsens zwischen den 27 Mitgliedstaaten der Union in Bezug auf die Ukraine zu finden: „Es ist offensichtlich geworden, dass es strategische Differenzen in unserer Herangehensweise an die Ukraine gibt, die nicht durch Entwürfe oder Kommunikation überbrückt werden können“, schrieb Orban an Costa. Nach Angaben der Financial Times hat der ungarische Premierminister damit gedroht, EU-Resolutionen zur Ukraine zu blockieren.

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