Die FPÖ warnt vor einem überstürzten EU-Beitritt der Ukraine und spricht von einem massiven Risiko für Wohlstand, Sicherheit und Souveränität Österreichs. Trotz klarer Ablehnung in der Bevölkerung werde in Brüssel an einem „Fast-Track“ gearbeitet – vorbei am Volkswillen und ohne demokratische Rückbindung.
Die freiheitliche Wirtschaftssprecherin Barbara Kolm nennt die kolportierten Summen ein Giftcocktail für die Volkswirtschaft: Integrationskosten von 186 Milliarden Euro und ein „Wohlstandspaket“ von 800 Milliarden US-Dollar würden über den EU-Haushalt abgesichert. Das laufe auf eine Haftung für fremde Schulden hinaus und bedeute importierte Inflation sowie eine schleichende Enteignung der Steuerzahler. Bereits jetzt setzten billige Importe den Agrarsektor unter Druck, während im Transportwesen Sozialdumping um sich greife. Ein Vollbeitritt würde tausende Familienbetriebe treffen und den Mittelstand nachhaltig schädigen.
Die außenpolitische Sprecherin Susanne Fürst warnt zusätzlich vor sicherheitspolitischen Folgen. Ein Land im Kriegszustand mit tief sitzenden Korruptionsproblemen in die Europäische Union aufzunehmen, importiere Instabilität und erhöhe das Risiko, in militärische Konflikte hineingezogen zu werden. Das untergrabe die immerwährende Neutralität Österreichs, für die sich eine klare Mehrheit der Bevölkerung ausspreche. Die FPÖ fordert daher eine verbindliche Volksabstimmung über einen derart weitreichenden Schritt.
Am Ende steht für die Freiheitlichen eine klare Kampfansage: „Dieser EU-Beitrittswahnsinn dient nicht den Interessen Österreichs, sondern einzig den geopolitischen Fantasien der EU-Eliten und den Profiten internationaler Konzerne. Als einzige patriotische Kraft werden wir diesen Ausverkauf unserer Heimat mit allen Mitteln bekämpfen. Stopp diesem EU-Wahnsinn – Österreich zuerst!“

