Im US-Bundesstaat Michigan sorgt ein Gesetzesentwurf des republikanischen Abgeordneten Josh Schriver für Aufsehen: Pornografie soll dort vollständig verboten werden. Während die Demokraten schweigen, dreht die Queerpresse durch und inszeniert den Vorstoß als angeblichen Angriff auf Minderheitenrechte und sexuelle Freiheit. Besonders heftig echauffieren sich Magazine wie them.us, die in gewohnt schrillem Tonfall Untergangsszenarien zeichnen. Auch Watson springt sofort auf den Zug auf und wirft Schriver gar vor, er wolle Transpersonen „entmenschlichen“.
Schriver gilt als treibende Kraft hinter dem Entwurf und scheut sich nicht, die Pornoindustrie frontal anzugreifen. Für ihn ist klar: Pornografie sei längst kein privates Vergnügen mehr, sondern ein gesellschaftliches Problem, das Familien zerstöre, Kinder gefährde und Suchtverhalten fördere. Dass diese Kritik nicht neu ist, sondern schon seit Jahren von Psychologen, Pädagogen und Soziologen diskutiert wird, verschweigen die Medien lieber.
Stattdessen wird der Vorschlag reflexartig in die Ecke von „Zensur“ und „christlichem Fundamentalismus“ gestellt. Wer es wagt, die milliardenschwere Pornoindustrie infrage zu stellen, muss damit rechnen, als Feind von Freiheit und Diversität gebrandmarkt zu werden. Und während Watson Schriver absurde Unterstellungen wie die angebliche „Entmenschlichung“ von Transpersonen anhängt, wird die eigentliche Debatte über die Folgen allgegenwärtiger Pornografie vollständig ausgeblendet.
Ob Schriver seinen Plan durchsetzen kann, bleibt mehr als ungewiss. Klar ist aber schon jetzt: Mit seinem Vorstoß hat er einen wunden Punkt getroffen – und die hysterischen Reaktionen der Queerpresse beweisen, dass die Debatte über Pornografie längst überfällig ist.

