Uzai Bulut beschreibt auf gatestoneinstitute.org die anhaltende Verfolgung von Christen in Syrien durch muslimische Gruppen. Bulut berichtet, dass bewaffnete Muslime, die mit dem Islamischen Staat (IS) verbunden sind, systematisch christliche Familien entführen, um sie als Geiseln zu verkaufen oder zu töten. Ein zentrales Beispiel ist die Entführung von etwa 40 Christen aus der Stadt Al-Qaryatayn im Februar 2025, die anschließend an IS-Kämpfer übergeben wurden.
Der Autor verweist auf Augenzeugenberichte und lokale Quellen, die schildern, wie Christen gezwungen werden, sich zum Islam zu bekehren, oder bei Weigerung hingerichtet werden. Er kritisiert die internationale Gemeinschaft, insbesondere den Westen, für ihre Untätigkeit und das Ignorieren dieser Gräueltaten, die er als Teil eines größeren Musters der Christenverfolgung im Nahen Osten sieht. Weiter schreibt er, dass solche Vorfälle trotz des vermeintlichen Rückgangs des IS weiterhin stattfinden und die christliche Minderheit in Syrien stark bedroht bleibt.
Quelle: Gatestone Institute, https://de.gatestoneinstitute.org/21474/syrien-muslime-entfuehren-christen



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3 Kommentare zu „Syrien: Christen sollen entführt und an den IS verkauft worden sein“