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Staatsfunk hetzt gegen Lebensschützer

Die selbsternannte Initiative Lobby Control befeuert wieder einmal angebliche Recherchen von NDR und BR. Diese richten sich gegen Lebensschützer, abwertend als Abtreibungsgegner bezeichnet.

Akteure, die sich gegen die Legalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen engagieren, verstoßen mutmaßlich gegen die Registrierungspflicht im Lobbyregister. 

So steht es in der kostspieligen Aussendung, an deren Ende auf die Tagesschau verwiesen wird. In dem Artikel wird behauptet, dass der Verein “Aktion Lebensrecht für Alle” (ALfA e.V.) versucht hat, Einfluss auf Bundestagsabgeordnete zu nehmen, ohne sich im Lobbyregister einzutragen. Der Verein, der gegen Schwangerschaftsabbrüche eintritt, verschickte mehrfach Postkarten, Briefe und seine Vereinszeitschrift “Lebensforum” an Abgeordnete, um für den Erhalt des §218 StGB zu werben, der Abtreibungen unter Strafe stellt. Besonders FDP-Abgeordnete wurden aufgefordert, die “rot-grüne ideologiegetriebene und lebensfeindliche Politik” nicht zu unterstützen. 

Der Verein ALfA aus Augsburg ist 11.000 Mitglieder stark und Teil der selbsternannten „Lebensschützer-Bewegung“, die aus einer Vielzahl von Gruppen und Einzelpersonen besteht und ein gemeinsames Ziel hat: gegen Schwangerschaftsabbrüche vorzugehen.

Tagesschau

In der Lobbypedia Aussendung heißt es mehr als entlarvend:

Es ist schlicht nicht plausibel, dass so wenige Akteure zu dem Thema lobbyieren.

Es gibt also zu wenig bekannte Gegner. Darum soll sich jeder, der eine abweichende Meinung zur de facto Staatsräson von Abtreibung als Menschenrecht hat, registrieren lassen. Wie abgehoben, vielleicht stellt Lobbypedia erst einmal selbst Transparenz her. Mir ist keine einzige Kampagne bekannt, die sich gegen Abtreibungsbefürworter richtet und von diesen Transparenz fordert. Und da gäbe es durchaus einiges zu berichten, zum Beispiel über Pro Familia und Planned Parenthood. Und zum wiederholten Male verweist Lobbypedia auf angeblich so unabhängige Quellen wie Tagesschau und Co, die nur einseitig berichten und stets auf der Seite der „Abtreibungsbefürworter“ stehen und Gegner mit Schmähbegriffen und dem Zusatz „selbst ernannt“ herabwürdigen, um den unheiligen Zweck ihrer Bestrebungen zu verschleiern.

Die massenhafte Tötung von ungeborenem Leben – in Deutschland jährlich ca. 100.000 Fälle, von denen nur etwa 4% aus medizinischen oder kriminologischen Gründen erfolgen – ist nicht gerade Kennzeichen einer Gesellschaft, die das menschliche Leben in all seinen Erscheinungsformen wertschätzt und achtet.

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