Sie sind wieder da – oder waren nie weg. Die Rede ist von den Spaltern, Spekulanten und Spitzeln, die politische Bewegungen systematisch unterwandern und zerstören. Der ursprüngliche Text stammt aus dem Jahr 2018, wurde überarbeitet, verschärft und durch aktuelle Entwicklungen ergänzt. Damals wie heute gilt: Wer sich engagiert, steht früher oder später einer dieser Gestalten gegenüber.
Spalter finden sich überall – im Fußballverein, im Büro, beim Elternabend – und natürlich in jeder politischen Initiative. Mal kommen sie von außen, mal waren sie von Anfang an dabei. Wer sich heute in der patriotischen oder freiheitlichen Szene bewegt, erkennt die Muster schnell: Einzelne Personen bringen Unruhe, säen Misstrauen, lenken Diskussionen auf Nebengleise, bis das Projekt implodiert. Namen? Die Liste ist lang und jeder kennt Beispiele. Entscheidend ist nicht, wer sie sind, sondern wie sie wirken – und wie man sich schützt: Distanz wahren, konsequent bleiben, nicht diskutieren. Ein Spalter wird sich nicht bekehren lassen – er hat eine Mission.
Spekulanten sind gefährlicher. Sie wirken harmloser, zielstrebiger, loyaler – zumindest solange es ihnen nutzt. Sie sammeln Kontakte, bieten sich an, präsentieren sich als unverzichtbar. Doch sie wollen nur eins: nach oben. Wenn der Aufstieg stockt, wechseln sie die Seiten oder lassen Mitstreiter fallen wie heiße Kartoffeln. Angela Merkel war das Paradebeispiel, aber auch in der sogenannten Opposition gibt es solche Typen. Heute mehr denn je, denn die Macht ist greifbar – und wer sie riecht, verliert oft den Kompass.
Spitzel sind die Endgegner. Wenn eine Bewegung halbwegs stabil ist, tauchen sie auf. Sie protokollieren, fotografieren, schleusen sich ein. Manchmal treten sie offen auf, öfter im Schutz des Vertrauens. Sie nutzen WhatsApp-Gruppen, Social Media oder sitzen einfach am Nachbartisch beim „konspirativen“ Treffen beim Lieblingsitaliener. Früher war es der Typ mit der Hornbrille vom Verfassungsschutz, heute ist es vielleicht der smarte “Medienberater” mit Buzzwords aus der NGO-Welt.
Wer das alles für übertrieben hält, darf sich über Datenlecks, durchgestochene Protokolle oder plötzliche Strafanzeigen nicht wundern. Selbst die blödeste Sprachnachricht kann irgendwann brisant werden – nicht wegen des Inhalts, sondern wegen der Person, die sie in der Hand hat.
Der beste Schutz? Klappe halten. Keine Strategie, keine Meinung, keine Information, die nicht auch öffentlich ausgesprochen werden könnte, sollte geteilt werden. Vertraulichkeit beginnt mit Selbstdisziplin. Nicht jeder, der „nichts weitersagt“, ist vertrauenswürdig – aber jeder, der nichts weiß, kann auch nichts verraten. Diese goldene Regel gilt auch 2025 – besonders jetzt, wo staatliche Repressionen wieder salonfähig sind und Denunziation zur Bürgerpflicht erhoben wurde.
Und wer glaubt, die eigene Familie sei ein sicherer Hafen – auch da sollte man nichts ausschließen. Der Spruch „Der Feind hört mit“ hat nicht an Aktualität verloren. Nur die Methoden haben sich verfeinert. Sind die Spitzel erst einmal in persona auf einen angesetzt, hilft nur das Gespräch mit einem Ostdeutschen. Aber Vorsicht, der könnte von der Stasi sein …

