So geht das: US-Gigant stieg sowohl bei der Kriegstrompete „Bild“ als auch bei deutscher Waffenfirma ein

Foto: O24

Aktien kaufen, wenn die Kanonen donnern – dieser über Hundert Jahre alte Börsenspruch ist zwar immer noch aktuell, aber er wurde von den Investmentprofis in Richtung Effizienz verfeinert: Nicht nur der Aktienerwerb in Sachen Rüstung, sondern auch das Kriegsmarketing sollten sich im Bestand erfolgreicher Kriegsgewinnler abbilden. Die hohe Schule dieses Synergieeffektes beherrscht einer der weltweit größten Hedgefonds, die vom früheren SPD-Vorsitzenden Müntefering wegen ihrer Finanzbrutalität als „Heuschrecken“ bezeichnet wurden, ganz besonders: Der Finanztrust KKR der Gründer Kohlberg Kravis Roberts, dessen Wolkenkratzer in New York in ebenso schwindelnde Höhen reicht wie sein verwaltetes Vermögen, das den bundesdeutschen Haushalt im Vergleich wie eine Portokasse erscheinen lässt.

Dem US-Finanzgiganten gehört knapp die Hälfte des Axel Springer-Verlages und auch ein Milliardenpaket am deutschen Rüstungskonzern Hensoldt, das soeben veräußert wurde

Mit der soeben erfolgten Veräußerung ihres Aktienpaketes am deutschen Rüstungskonzern Hensoldt leuchtet das Investment von KKR in dieser Waffenfirma auf, die sicher nicht der einzige Rüstungskonzern mit KKR-Beteiligung weltweit ist. Gleichzeitig nimmt man zur Kenntnis, dass KKR mit knapp der Hälfte der Aktien (47,6%) der größte Eigentümer der Axel Springer – Verlagsgruppe ist, in der die Blätter „Bildzeitung“ und „Welt“ erscheinen. Springer ist wiederum der größte deutsche Medienkonzern. Speziell „Bild“ dürfte, im Konzert mit den Staatsfunkern, die lauteste deutsche Kriegstrompete in Sachen Ukrainekrieg und einer der unnachgiebigsten Bekämpfer alles Russischen sein.

Ist der Krieg nicht nur der Vater aller Dinge, sondern auch der Gewinne ?

Rein zufällig – wie sonst? – ergibt sich also, dass die Interessen der USA-Finanztrusts mit ihrer Sanktionsunterstützung gegen Russland und die Linie der größten deutschen Medienplattformen in die gleiche Richtung weisen. Als Sahnehäubchen obendrauf kommt, dass der Hensoldt-Rüstungsdeal des KKR-Trusts noch einmal geschätzte 1,6 Milliarden Euro Plus mobilisiert hat, so das Handelsblatt. Die Kriegsbefeuerung erweist sich demnach weder für Axel Springer noch für KKR als Verlustquelle.


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2 Kommentare

  1. Bild war bekanntlich schon vor dem Einstieg von KKR den USA und der Nato VERPFLICHTET. Bild war sozusagen schon immer das deutsche Lokalkäseblättchen der Nato, deren Aufgabe es war, dafür zu sorgen, dass die Almans „glauben“ und „wissen“, dass die US-Kabale und die Crazy Brits die GUTEN sind.

    Daran hat sich durch den Einstieg von KKR nichts geändert. Deshalb musste der Herr Döpfner ohne Socken auch für den Nato-Kriegseintritt „kämpfen“, während Bild-Vize Rotzheimer, pardon, Ronzheimer, also der mit dem Pisspot auf der Rübe, in Kiew täglich aus dem Schützengraben von Asov und Klitschko „berichtet“.

    Besser und schöner und aufregender kann „Krieg“ kaum gehen. Einschalten und zurücklehnen….
    Hier werden SIE geholfen.

  2. Der Krieg ist die sichtbare Spitze des Eisberges sozialer Verwerfungen unseres RechteSysteme. Die Hausaufgabe besteht darin die Konstruktionsfehler zu finden. Ein Hilfsmittel kann das Buch – Die natürliche Wirtschaftsordnung – von Silvio Gesell sein.

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