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Sie verhöhnen uns: „Messer lösen keine Konflikte – Polizeispezialisten informieren“

Der Messerstecher aus der Dresdner Straßenbahn ist gefasst. Im Friedland hat sich herausgestellt, dass ein 16-jähriges Mädchen nicht durch einen Unfall ums Leben gekommen ist, sondern von einem Iraker vor einen Güterzug gestoßen wurde. Bis zuletzt hatte die Polizei wieder einmal vor Spekulationen gewarnt, obwohl die DNA-Proben längst schon im Labor waren.

Derweil geht die Polizei in Oberhausen neue Wege, wie man sieht.

Messer lösen keine Konflikte!“ Mit dieser klaren Botschaft fasste Kriminalhauptkommissar Michael Finke gestern (28.8.) noch einmal die Informationen zusammen, die er seinen Zuhörern in einem Vortrag eindringlich und leicht verständlich nähergebracht hat. 

„In den vergangenen Wochen haben wir bereits vier ähnliche Veranstaltungen durchgeführt, die von 109 Teilnehmerinnen und Teilnehmer besucht wurden“, sagt der Leiter des Bezirksdienstes der Polizei Oberhausen, Polizeihauptkommissar Thomas Winkler. Gemeinsam mit dem zuständigen Bezirksdienstbeamten, Polizeihauptkommissar Andreas Kaspersetz und dem Präventionsspezialisten Finke war er gestern (28.8.) zu Gast in Schmachtendorf. 

„Wir wollen vor allem junge Menschen erreichen, die möglicherweise gefährdet sind, und informieren sie gezielt über Risiken, die alleine schon das Mitführen eines Messers im öffentlichen Raum in sich bergen“, erklärt Polizeihauptkommissar Andreas Kaspersetz. Als zuständiger Bezirksbeamter hatte er das Treffen maßgeblich mit vorbereitet. 

„Dafür gehen wir nicht nur in Unterkünfte, in denen junge Zuwanderer leben. Das machen wir auch durch direkte Ansprache in den Schulen“, ergänzt Kriminalhauptkommissar Finke. „Wenn ich dort berichte, dass bereits das bloße Mitführen von Messern im öffentlichen Raum eine Straftat sein kann, ist das Staunen groß!“ 

Die wichtigsten Botschaften der landesweiten Polizeikampagne lauten: 

# Messer haben im öffentlichen Raum nichts zu suchen 

# Messer lösen keine Konflikte 

# Das bloße Mitführen von Messern kann bereits eine Straftat sein 

# Bei Gefahr 110 wählen. 

Weitergehende Informationen finden Sie auf der Internetseite 

https://polizei.nrw/messergewalt

Zielgruppe meilenweit verfehlt

Im Publikum sitzen Frauen und Kinder.

Foto: Polizei Oberhausen

Welch eine Verhöhnung der Opfer. Dieser Staat und seine Institutionen sind eine Schande. Mich schaudert im Angesicht eurer Ekelhaftigkeit!