Selenskyj – der neue Churchill? Was das Bombardieren von Zivilisten angeht, könnte das stimmen

President Of Ukraine from Україна, PDM-owner, via Wikimedia Commons

Gabor Steingart, der Salonlöwe des etwas anderen Journalismus,  bezeichnete den Ukraine-Chef Selenskyj als einen „neuen Churchill“ (hier). Man staunt und doch scheint der Vergleich nicht aus der Luft gegriffen. Der  britische Oberkommandierende hing, wie Selenskyj, von den USA und ihren Material- und Waffenlieferungen ab –  plus Soldaten – und beherrschte die Kunst des Talsperren- und Städtebombardierens so perfekt, dass weit überwiegend  Bewohner getroffen wurden, Kasernen aber heil blieben – für die  spätere eigene Nutzung.  Selenskyjs Truppen bombardieren Wohngebiete mit dem Fiesesten und Heimtückischsten , was es gegenüber Zivilisten gibt:  Tretminen und Sprengfallen, die zur Tarnung wie Blätter von Bäumen aussehen, sodass Kinder den Unterschied erst mit der Explosion mitbekommen. 

Die von „Lichtgestalt Selenskyjs“ Truppen über Wohngebieten abgeworfenen Personen-Sprengfallen sind  geächtet

Diese Art Personen-Minen sind nach dem Abkommen von Ottawa (1999, hier) verboten. Bei Anhängern der deutschen  polit-medialen General-Denklinie, die besagt, dass der ukrainische  Churchill und seine Truppen  die edlen westlichen Werte gegen eine ostwärtige Barbarei verteidigten,  könnte Verstörung eintreten. Denn während Minen gegen Panzer, Fahrzeuge und Schiffe zum soldatischen „Handwerk“ gehören, sind Dum-Dum-Geschosse und Personen-Sprengfallen off limit. Dass sie von Selenskyjs Truppen tatsächlich über Wohngebieten gestreut wurden, berichten natürlich nicht die westlichen Hauptmedien, sondern belegen Videos einer tapferen jungen Frau und eines Journalisten direkt aus Donezk, die panische Fußgänger auf den – später leeren – Straßen herumeiernd und den Boden absuchend zeigen (Telegram: hierhier , hier und Netzseite: hier). Schmutzige Kriege gibt es überall, höre ich. Aber dass der schmutzige Kiewer Bombardierer eine Baerbock-Melnyk-angestrahlte Lichtgestalt sein soll, deren Verteidigungsanstrengungen auch unter Opferung unseres eigenen Wohlstandes bedingungslos zu unterstützen seien – das könnte zuviel der Glorifizierung sein. Der neueste „Amnesty international“ – Bericht über den ausgedehnten Missbrauch von Zivilisten durch Ukraine-Militär  passt dazu wie die USA-Finanztrusts zu den von ihnen aufgekauften Tausenden Quadratkilometern fruchtbarsten ukrainischen Bodens (hier  und  hier).

Ein Kommentar

  1. Aber, haben Sie nicht im ÖRR immer gehört, dass die Ukraine die Guten sind? Die Grünen können dafür jetzt ihre eigentliche Aufgabe erledigen, Deutschland in ein Entwicklungsland zu transformieren und die indigene Bevölkerung auszutauschen.

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