Scholz & Cie: Alles auf eine Karte setzen, bevor ein künftiger US-Präsident den Krieg beendet?

Der deutsche Wahnsinnskurs in Sachen Ukrainekrieg, sämtliche Brücken und Informationsstränge nach Russland abzubrechen und nur noch einen Strick um den Hals als Verbindung zu den USA zu behalten, erreicht mit Kanzler Scholzens neuestem Großkotzgehabe, eine Bomber- und Kampfjetkoalition gegen Russland zu sammeln, einen Höhepunkt. Wenn man Verteidigungsminister Pistoriussens Statement zugrundelegt, dass unser Land keine Verteidigungsfähigkeit habe, wirkt die Steigerung des Kriegskurses gegen eine Atommacht mit Interkontinentalraketen suizidal. 

Man versteht nicht, wie ein – zunächst umsichtig erscheinender – Scholz vom anfänglichen Jacken- und Helme-Liefern weg und hin zur Kampfbomberflotte umprogrammiert werden konnte. Die Assoziation, dass die USA ihre unliebsamen Informationen nutzen, welche einen ex-Hamburger Prominenten wegen Begünstigung im Amt in den Knast schicken könnten, kommt auf. Als Scholz-Beschleuniger wirken die kriegsgeilen Grünen – eine traditionelle Spiegelung der US-Interessen – und die Profilneurose der FDP, deren Oberbellizistin erstmals in ihrem Leben eine Standing ovation erhielt – im ukrainischen Parlament als Dank für ihre Waffenförderung. Das allein erklärt aber nicht den fatalen Einstieg in die Raketen- und Jagdbomberrekrutierung gegen Russland.

Angst vor Waffenstillstand und Frieden? 

Die Aufrüstungsspirale der Globalisten samt Berliner Ampel dürfte aus einem anderen Grund hochdrehen: Zu den US-Präsidentenwahlen 2024 in den USA tritt vermutlich neben dem senilen Amtsinhaber Biden sein Vorgänger Trump an, der den Ukrainekrieg „in einem Tag beenden“ will (hier). Den Umfragen zufolge hat Trump große Chancen auf den Job. Selbst wenn seine Partei einen anderen Kandidaten aufstellen sollte, kann davon ausgegangen werden, dass Trumps Absicht bei der Mehrheit der republikanischen Wähler auf Zustimmung stößt, die die Inflation und die endlose Finanzabsaugung in das ukrainische schwarze Loch satt haben. Damit wären die Bellizisten am Ende: Europa zerrüttet, die Industrie in Abwickelung, die Infrastruktur verrottet, das Gesundheitswesen gelöchert, Energie kaum bezahlbar, Einwanderer so weit das Auge reicht, Hunderte Milliarden Schulden, in der Südukraine alles zerschmissen – aber kein Sieg. Das Schlimmste träte womöglich ein: Frieden auf dem Boden eines Waffenstillstandes wie in Korea, der dort schon 70 Jahre hält. Davor graust es offenkundig den westlichen Agenten und deshalb setzen sie alles auf eine Karte, um den Krieg vor einem US-Präsidentenwechsel 2024 , dessen Sich-abzeichnen schon im Wahlkampf negativ auf die Befeuerung wirken würde, mit einem „Endsieg“ über Russland zu krönen – wie wir das in Deutschland schon einmal mit befreiender Wirkung durchgezogen haben. Die beim vorigen Mal 1944-45 in Berlin halluzinierten Wunderwaffen waren damals noch auf dem Reißbrett, stehen heute aber zur Verfügung. Auskunft erteilt der Kofferberechtigte in Washington, Besichtigungstermine erfragt man in Ramstein oder Büchel.

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