
Der Ergebnisse der Midterms müssten theoretisch im Laufe des heutigen Morgens bekannt gegeben werden. Vielleicht aber verzögert sich das in einigen Fällen bis in den Januar. Die USA wären wieder einmal bis auf die Knochen blamiert, wenn nicht klar ist, wer die Mehrheit hat.
Erste Vorwürfe sind schon auf den Weg gebracht. Demnach soll es wieder Manipulationen geben.
Auch Donald Trump hat sich zu verschiedenen Unregelmäßigkeiten zu Wort gemeldet, was die hiesigen Medienschaffenden (=Staatsfunker) ziemlich empört. Ex-TAZ-Tante Ines Pohl, die ihrerzeit nicht über den Pädophilieskandal bei den Grünen berichtet haben wollte, twitterte:
Wenn die Republikaner die Mehrheit in beiden Kammern erreichen, stärkt das natürlich Donald Trump, von dem erwartet wird, dass er seine erneute Kandidatur für die US-Präsidentschaftswahlen 2025 ankündigt. Dann wäre er 78 Jahre alt, immer noch jünger und mutmaßlich auch geistig fitter als der heute amtierende Joe Biden.
Donald Trump ist nach seiner Niederlage nie weg gewesen. Er bleibt dabei, die Wahl wurde ihm und seinen Anhängern gestohlen. Seine Gegner werfen ihm vor, er habe mit seinen „Hassreden“ die Erstürmung des Capitols am 6. Januar ausgelöst. Was sich genau abgespielt hat, wird wohl nie aufgeklärt. Nun kann man mit den Bildern, die damals entstanden sind, stets vor den Gefahren durch Trump-Anhänger warnen, dabei ist es vielleicht auch Donald Trump, der die Empörten in Schach hält, weil sie all ihre Hoffnung in ihn setzen und darum auf blinde Zerstörungswut verzichten, die man ihnen so gerne andichtet.
Für die Demokraten hat Trumps Rolle eine wichtige Funktion. Zwei Jahre lang wird er die Republikaner beschäftigen. Wenn er noch einmal die Kandidatur übernimmt, wird es die Partei schwer haben, im Falle seines erneuten Scheiterns einen Nachfolger zu finden. Niemand hat es so sehr vermocht, die Leute zu mobilisieren, wie es Trump auch jetzt als Verlierer der letzten Wahlen noch kann. In zwei Jahren aber kann viel geschehen, auch das Alter mit seinen Tücken könnte Donald Trump einen natürlich anmutenden Strich durch die Rechnung machen. Seine Gegner aber wären schlecht beraten, wenn sie ihn kaltstellen und damit das Prinzip Hoffnung zerstören.
Es sind aber auch zwei Jahre Zeit für die andere Seite, um Donald Trump endgültig zu demontieren, dabei könnten ausgerechnet die guten Wahlergebnisse für die Republikaner helfen, denn die passen dann nicht mehr zu den Erzählungen über die „gestohlene Wahl“, ganz gleich ob es wirklich so war oder nicht.

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5 Kommentare zu „Schlägt Trump wirklich noch einmal zurück?“