
„Politik ist für die Menschen da“ – so lautet der älteste Witz bei Wahlveranstaltungen und Reden der Spitzenleute, wenn sie aus dem Teleprompter vorlesen und neben ihnen eine deutsche Fahne mit oder ohne Kerze drapiert wurde. Doch für Witze ist momentan nicht so recht die Stimmung und wir fragen einmal ernsthaft, wer eigentlich noch für die Masse der Leute da ist. Interessiert sich jemand für die Menschen, die am Ende vom Geld ständig mehr Monat vor sich haben?
Nach Einschränkungen rufen in Deutschland überwiegend Leute ab 10.000 Euro Monatsgehalt
In Staatsfunk und den halbamtlichen Jubelperser- und Verkündungsmedien werden ständig Forderungen nach Verzicht auf Lebensqualität und Geldwert ausgestoßen. Angeblich verteidige einer der korruptesten und undemokratischsten Staaten Europas unsere höchsten Freiheitswerte samt Zukunft. Ein Verkünder ist typisch für die Forderertruppe: Der frühere Kirchenpastor und Bundespräsident G., der bis zum Lebensende rund 200.000 Euro plus Büros und Spesen steuerfrei erhält. Als aktiver Kirchenmann hatte er schon lebenslange Armut predigen müssen, wobei – speziell bei seiner Schwesterkirche – der Oberklerus seit Jahrtausenden in Saus und Braus lebt und wir zuletzt Limburger Protzbischöfe und Münchener Kardinäle in wahren Palästen bewundern durften. Leute wie dieser Ex-Gottesmann fordern zu Frieren, Askese und Verzicht auf – nicht, um in den Himmel zu kommen, sondern um dem Herrn Putin mit Waffen und Krieg zu zeigen, wo der US-Hammer hängt. Auch die meisten anderen Verzichtsprediger und Kriegsrufer in Deutschland sind gut betucht, haben fünfstellige Monatssaläre und sind von den Folgen ihrer Postulate freigestellt.
Ob der Malocher das bezahlen kann, schert niemanden
Ganz anders sieht es beim Millionenheer der sogenannten kleinen Leute aus, wie den Rentnern, Paketboten und Pflegedienstlern, die ihren alten Kleinstwagen kaum noch betanken können, ohne auf den Grund ihres Portemonnaies zu blicken und die sich dreimal zu überlegen haben, ob sie das Heizungsventil vielleicht links herum drehen könnten. Ihre Interessen vertritt im CDU-gepimpten Ampel-Scholzismus niemand. Sogenannte Entlastungspakete sind kurzfristige Schmerzbetäubung und werden aus Schulden bezahlt, die später zurückzuzahlen sind. Kein einziger von den Millionen Menschen dürfte nach den Erschwernissen rufen, die ihnen die Berliner Buffetfreunde auferlegen. Dieser Sprengstoff dürfte eines Tages genau so gefährlich werden wie derjenige, den die Altparteien heute in fragwürdigen Konvois gegen die russischen Truppen schicken.


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6 Kommentare zu „Sanktionen, Frieren und Verzicht: Fordern das auch Arbeiter und Leute mit wenig Geld?“