
UPDATE 18:00 Uhr: Inzwischen hat sich der Verdacht bestätigt. An zwei Stellen, in NRW und Berlin, haben „Unbekannte“ zugeschlagen und durch Beschädigung von Glasfaserkabeln den Bahnverkehr sabotiert. Wie bereits erwähnt, kennt man die Vorgehensweise von anderen Demonstrationsgeschehen, die der Regierung ein Dorn im Auge sind, z.B. Kandel. Dort hatten Linksextreme mehrfach den Zugverkehr durch Kabelbrände aufgehalten. Angeblich wissen die Behörden noch nicht, wer hinter den Anschlägen steckt, die nur mit genauer Kenntnis der Infrastruktur durchführbar waren. Wer hat diese Informationen durchgestochen, wenn nicht gewisse V-Leute gewisser Behörden?
UPDATE 12:28 Uhr: Es gibt noch kein „Bekennerschreiben“, aber bei dem Zugausfall handelt es sich laut Angaben der Behörden um Sabotage. Die Bundespolizei ermittelt.
Wer mag nach den Northstream-Anschlägen noch an Zufälle glauben? Die AfD hat heute zur Großdemo aufgerufen und plötzlich und unerwartet wird die Zugverbindung zur Hauptstadt eingestellt. Es handelt sich um eine technische Störung, behauptet die Bahn, doch das ist nicht das erste Mal, dass Züge zu einer Großdemonstration ausfallen müssen.
In Kandel hatten AfD-nahe Gruppierungen nach dem Mord an der 17-jährigen Mia den bisher größten Erfolg seit Pegida, Menschen gegen die Regierungspolitik auf die Straße zu bringen. Ministerpräsidentin Malu Dreyer ließ es sich nicht nehmen, persönlich gegen „rechts“ zu demonstrieren – begleitet von Pyrotechnik der Antifa und Anschlägen auf die Bahnverbindung nach Kandel. Polizei und Bahn schoben damals die Verantwortung dafür auf Linksextreme. Was heute in Norddeutschland geschieht, ist eine Nummer größer und gleichzeitig eine Machtdemonstration wie eine Bankrotterklärung.
Man darf getrost annehmen, dass die AfD heute in Berlin unter „normalen“ Umständen so viele Menschen wie nie zuvor auf die Straße gebracht hätte.


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