Schon wieder eine neue Spitzenfrau. Anke Rehlinger, bis gerade eben niemandem ein Begriff, hat mit ihrer Partei im Saarland die absolute Mehrheit errungen.

Das Wahlergebnis kam plötzlich und unerwartet. Die Linke ist raus – Schuld sind Wagenknecht und Lafontaine. Dabei hört der Spitzenkandidat der Salonkommunisten doch auf einen ganz anderen Namen. Nun ja, der FDP und den Grünen ist es nicht besser ergangen. Lediglich die AfD darf im Landtag die Rolle der Opposition spielen, neben der Union.
Dann war da noch die Tierschutzpartei …
Und was ändert sich nun im kleinsten aller Bundesländer? Die SPD setzt den grünen Amoklauf fort, den schon Merkel zur Chefsache erklärt hat.
CO2-freie Stahlproduktion
Die künftige saarländische Ministerpräsidentin Anke Rehlinger setzt weiterhin auf die Stahlproduktion als maßgeblichen Industriezweig. „Das sind sehr, sehr viele Arbeitsplätze in diesem Land“, so die Gewinnerin der ersten Landtagswahl nach der Bundestagswahl im Herbst bei phoenix. Ein gewisser Umbau der Branche lasse sich aber nicht verhindern. Dabei sei „Wasserstoff der Schlüssel zum Erfolg, um zukünftig wettbewerbsfähigen, CO2-freien Stahl, hier am Standort herstellen zu können“.
Auch in der Automobilwirtschaft will Rehlinger zukunftsgerichtet denken. Noch hingen „viele Arbeitsplätze hier explizit am Verbrennungsmotor“, so Rehlinger. Es müsse daher eine „stabile Brücke“ gebaut werden, damit „das Hybridfahrzeug auch weiterhin eine Rolle spielen kann.“ Um den Industriestandort Saarland noch besser stärken zu können, möchte sie zudem bei der Elektromobilität einen Fuß in die Tür bekommen. Dafür setze sie zum Beispiel auf die Ansiedlung eines Batterieherstellers. Hier spielt sie konkret auf das chinesische Unternehmen SVolt an.


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9 Kommentare zu „Saarland: Ein Land sieht rot“