Saarland: Ein Land sieht rot

Schon wieder eine neue Spitzenfrau. Anke Rehlinger, bis gerade eben niemandem ein Begriff, hat mit ihrer Partei im Saarland die absolute Mehrheit errungen.

Sandro Halank, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Das Wahlergebnis kam plötzlich und unerwartet. Die Linke ist raus – Schuld sind Wagenknecht und Lafontaine. Dabei hört der Spitzenkandidat der Salonkommunisten doch auf einen ganz anderen Namen. Nun ja, der FDP und den Grünen ist es nicht besser ergangen. Lediglich die AfD darf im Landtag die Rolle der Opposition spielen, neben der Union.

Dann war da noch die Tierschutzpartei …

Und was ändert sich nun im kleinsten aller Bundesländer? Die SPD setzt den grünen Amoklauf fort, den schon Merkel zur Chefsache erklärt hat.

CO2-freie Stahlproduktion

Die künftige saarländische Ministerpräsidentin Anke Rehlinger setzt weiterhin auf die Stahlproduktion als maßgeblichen Industriezweig. „Das sind sehr, sehr viele Arbeitsplätze in diesem Land“, so die Gewinnerin der ersten Landtagswahl nach der Bundestagswahl im Herbst bei phoenix. Ein gewisser Umbau der Branche lasse sich aber nicht verhindern. Dabei sei „Wasserstoff der Schlüssel zum Erfolg, um zukünftig wettbewerbsfähigen, CO2-freien Stahl, hier am Standort herstellen zu können“.

Auch in der Automobilwirtschaft will Rehlinger zukunftsgerichtet denken. Noch hingen „viele Arbeitsplätze hier explizit am Verbrennungsmotor“, so Rehlinger. Es müsse daher eine „stabile Brücke“ gebaut werden, damit „das Hybridfahrzeug auch weiterhin eine Rolle spielen kann.“ Um den Industriestandort Saarland noch besser stärken zu können, möchte sie zudem bei der Elektromobilität einen Fuß in die Tür bekommen. Dafür setze sie zum Beispiel auf die Ansiedlung eines Batterieherstellers. Hier spielt sie konkret auf das chinesische Unternehmen SVolt an.


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9 Kommentare

  1. Die Almans sind reif für die Klapse. Dieses Land hat sowas von fertig, wie man es gar nicht fertiger haben kann.
    Da ist Hopfen und Malz verloren. Man kann sich die Teilnahme an einer „Wahl“, an der erwiesenermaßen fast ausschließlich Vollidioten teilnehmen, wirklich sparen.

    Finis Germania

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    1. Wer als Oppositioneller nicht wählt, nützt automatisch den etablierten Block-Parteien, ob er will oder nicht.
      Hätten viele der mit der CDU-SPD-Koalition unzufriedenen rund 25 % Nichtwähler und der Wähler aussichtsloser Kleinparteien bei der letzten Bundestagswahl die AfD gewählt, hätten wir eine andere Regierung und eine vernünftigere Politik !
      So fühlen sich die Linksgrünen trotz ihrer bei Betrachtung der gesamten Wahlberechtigten mickrigen Zustimmungsraten in ihrer Politik bestätigt und machen unbeirrt weiter.
      Nichtwählen stärkt die ReGIERenden und schadet der Opposition !

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      1. Das stimmt schon, was sie schreiben. Das ist aber irrelevant ! Denn wie sie selbst sehen, stehen die „Nazis“ nun mal nicht sonderlich hoch im Kurs !

        Wenn also 95 % der „Wähler“ das Kartell-Geschmeiß wählen, und auch die sog. Nichtwähler sich NICHT dazu aufraffen können, die AfD zu wählen, argumentieren sie ins Leere.

        Für „hätte, hätte, Fahrradkette“ kann man sich nun mal nichts kaufen. Das alleine ist der entscheidende Punkt.

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        1. Die AfD wurde in überreichem Maße mit Chancen und Gelegenheiten bedacht und hat sie nicht genutzt. Selbst auf Lokalebene mussten sich die innovativen Kräfte den AfD-Gierlappen in den Parlamenten beugen. Es brauchte Jahre, bis man sich mit Schmerzen von dem offensichtlichen Saboteur Meuthen trennen mochte, aber nicht so richtig. So schaut’s aus das AfD-Trugbild.

  2. Das höchstqualifizierte politische Personal kommt immer aus dem Saarland, schon Immer. Der rote Oskar, der Konfirmant Maas, und viele Andere “ Loves to Entertain You „. Wer zum Henker ist denn diese „Anke Rehlinger“ ? Kenn ich nicht ! Nie gehört ! Kann man Die vielleicht Daten ? Man hätte vielleicht damals mit Elsass-Lothringen zusammen auch das Saarland an Frankreich abtreten sollten ! Lässt sich möglicherweise doch noch nachholen.

  3. Eigentlich ist es völlig Egal welche Altpartei gewählt wird, es ist doch sowieso alles ein übelster Brei !
    Naja, 43,5% von 61.4 Wahlbeteiligung haben sich die Mehrheit des Saarländische-Völkchen für die asoziale Arbeiterverräterpartei entschieden, die antichristliche CDU wird natürlich als Pseudoopposition auftreten.
    Die Panzergrünen werden bei diesem knappen Ergebnis bestimmt über die 5% kommen um auch als Pseudooppositionelle Partei die SPD zuunterstützen vermute ich mal.
    Da wird die wankelnde AfD es wieder mal Schwer haben als einzigtse Oppositionspartei.
    Daher kann ich die Nichtwähler_innen verstehen, denn wählen gehen hat kein Sinn, auch wenn sie die AfD wählen würden.
    Die AfD hat ja gezeigt dass sie Systemkonform ist weil die auch die rechtsdrehende ReGierung der Ukraine hofiert und die Russen abklatscht !

  4. Wenn Wahlen/Parteien etwas am SYSTEM ändern würden, wären sie genauso verboten, wie das Bus- und Bahnfahren ohne Maulkorb.

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