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Rishi weg – Farage is back!

Die Boulevardpresse tut so, als sei Nigel Farage schuld am Desaster der Torys und der historischen Schlappe, die der britische Premierminister seiner Partei bereitet hat. Dabei hat Rishi Sunak die drängenden Probleme des Landes – welch Wunder – nicht lösen können und sich mit Nebensächlichkeiten, wie den lächerlichen Anti-Raucher-Gesetzen aufgehalten. So sendet man keine Signale der Hoffnung aus.

Es kam wie es kommen musste, die Labour-Party hat die Mehrheit errungen. Widerwillig sei das Votum der Wähler gewesen, weil es keine andere Alternative gäbe und Farage habe als Zünglein an der Waage fungiert. Das ist alles reichlich übertrieben.

Für Farage war es der achte Versuch, ein Mandat für das Unterhaus zu erringen. Er saß jahrzehntelang für die UKIP-Partei im EU-Parlament und gilt als treibende Kraft hinter dem Referendum über den EU-Austritt Großbritanniens, weshalb er als „Mr. Brexit“ bezeichnet wird. Dann lief ihm in Sachen Brexit der damalige Premier Boris Johnson den Rang ab, Großbritannien verließ die EU und ist – welch Wunder – immer noch nicht daran zugrunde gegangen. Wegen der Schwäche der Konservativen hat es Farage nun endlich geschafft und er will mehr. Seine Partei heißt nicht um sonst Reform UK, doch dazu bedarf es mehr als der aktuell 13 Sitze. Die Zeichen stehen allerdings gar nicht schlecht, wenn eine Labour-Regierung das Land weiter ruiniert und die Torys den cuckservative way of life weiter beschreiten.

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