Regierung stellt Israels Sicherheit über die der eigenen Bevölkerung

Während Messerangriffe, Bandenkriminalität und islamistischer Terror den Alltag in deutschen Städten prägen, macht die Bundesregierung ihre Prioritäten unmissverständlich klar: Die militärische, polizeiliche und sicherheitspolitische Zusammenarbeit mit Israel liege „im außen- und sicherheitspolitischen Interesse Deutschlands“. Das erklärt die Regierung in ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion (Drucksache 21/3368).

Was dort nüchtern als außenpolitische Notwendigkeit verkauft wird, ist in Wahrheit ein Schlag ins Gesicht der eigenen Bevölkerung. Während Bürger sich fragen, ob sie abends noch gefahrlos durch Innenstädte gehen können, investiert Berlin Ressourcen, Ausbildungskapazitäten und sicherheitspolitische Aufmerksamkeit in die Absicherung eines fremden Staates.

Die Bundesregierung spricht vom „unveränderlichen Wesenskern“ der deutsch-israelischen Beziehungen. Für den Schutz der eigenen Bevölkerung scheint es einen solchen Wesenskern hingegen nicht zu geben. Grenzschutz bleibt lückenhaft, Abschiebungen scheitern regelmäßig, Gewaltkriminalität explodiert – doch statt diese Probleme konsequent anzugehen, beschäftigt man sich lieber mit Drohnenabwehr, Cyberkooperationen und Polizeiaustausch mit Israel.

Wieder mal typisch: Bundespolizei und Bundeskriminalamt tauschen sich mit israelischen Sicherheitsbehörden über Terrorabwehr, Migration und sogar das sogenannte „Gefangenenwesen“ aus – während Täter in Deutschland oft schneller wieder auf freien Fuß kommen, als Opfer Anzeige erstatten können. Der Staat weiß sehr wohl, wie Sicherheit funktioniert. Er wendet dieses Wissen nur nicht im eigenen Land an.

Wie immer folgt der juristische Feigenblatt-Satz: Man handle „im Rahmen des Völkerrechts“. Doch Völkerrecht schützt keine Passanten vor Messern, keine Frauen vor Übergriffen und keine Kinder vor Gewalt. Sicherheit beginnt nicht in Tel Aviv, sie beginnt auf deutschen Straßen.

Diese Antwort der Bundesregierung lässt keinen Zweifel: Israels Sicherheit und internationale Loyalitäten haben Vorrang. Die Sicherheit der eigenen Bevölkerung ist nachrangig. Wer so regiert, hat den Kernauftrag des Staates längst aus den Augen verloren.

Kommentare

4 Kommentare zu „Regierung stellt Israels Sicherheit über die der eigenen Bevölkerung“

  1. Avatar von DR.Faustus hat beschlossen und verkündet...

    Aber nicht mit unseren Steuergeldern, klar 👈🔪🔪🔪🔨 Fressbretter

  2. Avatar von zionistenklatscher
    zionistenklatscher

    Ein Drecksregime halt.

  3. Avatar von zitel
    zitel

    Nur weil Merz von militärischer Unterstützung Israels redet, sollte man als Opposition nicht den Fehler machen, eine Unterstützung Israels in Frage zu stellen.

    Vielleicht sollte man erstmal deutlich klarstellen, >Nicht wir schützen Israel, sondern wir schützen uns damit selbst, wenn wir Israel unterstützen., denn Israel schützt den Westen<. Bitte etwas weiter denken.

    Das Völkerrecht wurde Jahrzehnte lang mit Füssen getreten, und zwar von der UNO und dort auch von Deutschland, mit dem dauernden Abstimmungsverhalten gegen Israel.

    Die UNO mit dem Völkerrecht sind obsolet.

    1. Avatar von Mani Toba
      Mani Toba

      Inwiefern schützt Israel den Westen ?
      Indem es alle umliegenden Länder angreift, für Unruhen sorgt, Migration auslöst, die auf unseren Straßen landet und hier dann für Unsicherheit sorgt ?
      Eine friedlicher Umgang mit den umgebenen Nationen würde dort für Frieden sorgen und nicht die Expansionspolitik, Ausweitung der Siedlungsgebiete, die Zerstörung des Gaza-Gebietes, etc.
      und dass Israel von der Weltgemeinschaft der UNO verurteilt wird für derartige aggressive unangemessene Verhaltensweisen wie der kompletten Zerstörung Gazas und dem real stattfindenden Völkermord an den Palästinensern dort, spricht für die Urteilskraft der UN und nicht dagegen.