
Der russische Präsident Putin bietet an, die fertige Doppelgasröhre „Nordstream II“ in Betrieb zu nehmen (hier). Damit wären die Daueraufführungen zur Kreml-Astrologie mit dem Endlostitel „Kommt das Russengas oder kommt es nicht“ mit einem Schlag beendet und die meisten Energie-, Finanz- und Wirtschaftssorgen Vergangenheit. Die Berliner Politiker müssten allerdings von ihren Maximalforderungen und dem stärksten Druck auf Russland samt höchstmöglicher Isolierung des Landes und seiner Leute zugunsten unserer eigenen Interessen abrücken. Damit kämen wir in die gleiche Situation wie die USA, die zwar höhere Energiepreise, aber keinerlei Gas- und andere Energierationierung von Haushalten oder Industrie als Folge des Ukrainekrieges gewärtigen müssen.
Schlechter als die USA braucht sich Deutschland nicht zu stellen
Dieser „Gleichzug“ mit den USA steht Deutschland zu, denn wenn Nutzen und Lasten der Krise verteilt werden, kann nicht nur einseitig auf uns das Zittern vor winterlicher Kälte, Kostenklemme und Inflation abgeladen werden, so sehr manche Beobachter eine genussvoll ausgelebte sado-masochistische Komponente der Berliner Politik auch zu erkennen glauben, die das gerne akzeptieren würde.
Macht endlich Nordstream II auf und beendet die Angstvorstellungen
Die Forderung ergibt sich klar: Nordstream II darf nicht länger als Theaterkulisse einer Gas-Fata morgana verschlossen bleiben, sondern hat zu liefern und mit seinem Gasdruck einen gewaltigen seelischen Druck von uns zu nehmen..


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8 Kommentare zu „Putin: „Nord Stream 2 können wir in Betrieb nehmen“ — worauf wartet die Regierungs-Ampel noch?“