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Prof. Hans Pistner: Berlin schürt feindliche Stimmung

Professor Dr. Hans Pistner ist Landesvorsitzender der WerteUnion Thüringen und stellvertretender Bundesvorsitzender. Der Mediziner und Zahnmediziner durchlief eine Facharztausbildung zum Mund-, Kiefer- und Gesichts-Chirurgen. Der CDU gehört er seit 20 Jahren an, und er ist das älteste Mitglied der WerteUnion im Landesverband Thüringen. Am vergangenen Wochenende brach Prof. Pistner mit einer Gruppe von 7 Personen aus Erfurt nach Berlin auf, um sich einen Eindruck von den Protesten gegen die Corona-Politik der Bundesregierung zu verschaffen.

Die angemeldeten Demos von Querdenken 711 waren verboten worden. Professor Pistner bescheinigt den Menschen, die er beim Protest rund um den Tiergarten beobachten konnte, ein friedliches Auftreten: „Da war überhaupt nichts Aggressives dabei.“ Mit Teilen der Berliner Polizei geht er dagegen sehr kritisch ins Gericht: „Der rot-rot-Grüne Personalaustausch macht sich in der Berliner Polizei stark bemerkbar.“ Der Stadtregierung macht er einen schweren Vorwurf. Diese „scheint eine feindliche Stimmung und Antipathie der eigenen Staatsbürger gegen die Regierung in Deutschland züchten zu wollen.“

Professor Pistner spart in diesem Gespräch nicht mit Kritik an Jens Spahn. Und er rechnet wegen der bekannten Vorwürfe gegen die Demonstranten, sie stellten mit ihren Protesten eine gesundheitliche Gefahr für die Gesellschaft dar, folgendes vor: Bei aktueller Inzidenz am 1. August in Berlin von unter 20 wäre gerade einmal einer von 5.000 Teilnehmern an den Protesten positiv getestet worden: „Was ist denn da die medizinische Logik?, fragt Pistner, „die gibt es nicht!“

Die WerteUnion sieht sich als „konservativen Markenkern“ der CDU. Sie vertritt Positionen, die die Partei vor der Linksverschiebung durch Angela Merkel lange Zeit eingenommen hatte und die vor 10-15 Jahren noch ganz selbstverständlich zum Meinungs- und Positionsspektrum der Union gehört haben. Auf ihrer Webseite kündigt die CDU-Gruppierung an, der „inhaltlichen Beliebigkeit“ der Union einen „frischen, konservativen Geist entgegenzusetzen.“

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