Die Aussichten sind trübe. Die Zahl der Unternehmensgründungen ist zwar im ersten Halbjahr 10,2 Prozent gestiegen, doch die Gewerbeaufgaben haben sich um 14 Prozent erhöht. Rund 50 600 Betriebe mit größerer wirtschaftlicher Bedeutung haben ihr Gewerbe vollständig aufgegeben.
Im Mai 2023 gab es in Deutschland 1.478 beantragte Unternehmensinsolvenzen. Das ist eine Steigerung von 19,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Seit August 2022 ist ein kontinuierlicher Anstieg der Unternehmensinsolvenzen zu verzeichnen. Die Zahl der Verbraucherinsolvenzen ist dagegen im Mai 2023 um 3,7 Prozent gegenüber dem Mai 2022 gesunken.
Von den Insolvenzverfahren in Deutschland sind rund 30 % Regelinsolvenzverfahren, zu denen in erster Linie alle Verfahren von Unternehmen zählen (rund 55 % aller Regelinsolvenzverfahren). Außerdem findet das Regelinsolvenzverfahren Anwendung bei Personen, die wirtschaftlich tätig sind. Dazu gehören unter anderem die persönlich haftenden Gesellschafter einer offenen Handelsgesellschaft (oHG), Mehrheitsgesellschafter einer Kapitalgesellschaft sowie ehemals selbstständig Tätige, deren Vermögensverhältnisse als nicht überschaubar eingestuft werden.
Deutschland schafft sich ab, Deniz Yücel würde sagen „Unternehmenssterben von seiner schönsten Seite…“


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