Die Stadt Pirmasens in Rheinland-Pfalz hat beschlossen, keine weiteren ukrainischen Flüchtlinge mehr aufzunehmen, berichtet t-online.de. Dieser Schritt wurde nötig, da die Aufnahmequote im Juli um 82,6 Prozent überschritten wurde, wie die Stadtverwaltung am Freitag mitteilte. Ziel der Maßnahme ist es, eine drohende Überforderung der Stadtgesellschaft zu verhindern. Betroffene Flüchtlinge werden zur nächstgelegenen Erstaufnahmeeinrichtung innerhalb des Landes weitergeleitet.
Insgesamt hat Pirmasens seit Februar 2022 fast 900 ukrainische Flüchtlinge aufgenommen, was bei einer Stadt mit etwa 41.000 Einwohnern eine erhebliche Herausforderung darstellt. Rechtlich ist es den Kommunen erlaubt, einen Aufnahmestopp zu verhängen, wenn die landesinternen Quoten um 40 Prozent überschritten werden. Ausnahmen vom Stopp sind möglich, wenn Flüchtlinge ihren Lebensunterhalt selbst bestreiten können.


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3 Kommentare zu „Pirmasens verhängt Aufnahmestopp für ukrainische Flüchtlinge“