Petry verabschiedet sich mit einem vergifteten „Requiem für die AfD“

Trotz einer breiten Werbekampagne über dpa, ZDF und „correctiv“, wie man in der TAZ lesen kann, hat Frauke Petrys Abrechnung mit der AfD auf Amazon gerade einmal 6 mickrige Bewertungen (Stand 19.06.)

„völlig unnötiges Buch, völlig unnötiges Nachtreten, völlig unnötiges Jammern, wie böse die Medien zu ihr waren ….“ , schreibt einer der sechs Rezensenten, die alle nur einen Stern vergeben haben. Ein letztes Mal also kann Petry noch in einem sehr bescheidenen Rampenlicht stehen, bevor sie die politische Bühne verlässt und gibt sich dabei wenig bis gar nicht selbstkritisch, Fehler haben die anderen zu verantworten. Besonders Parteichef Meuthen wird von Petry in der Parteispendenaffäre belastet. Er habe zudem keine Chance mehr auf den Parteivorsitz, wenn im Herbst der nächste Bundesparteitag abgehalten werde (diesachsen.de).

Doch die ganze große Enthüllung liefert die ehemalige Parteichefin nicht und darum wird ihr Buch wohl auch kaum Käufer aus dem „ehemals“ gegnerischen Lager finden, wo man ihresgleichen sowieso keinen müden Cent gönnt. Wovon sie und ihr ebenfalls aus der AfD ausgetretene Ehemann Marcus Pretzell künftig ihre beiden gemeinsamen Kinder und die jeweils vier aus den vorhergehenden Ehen ernähren wollen, bleibt Privatsache. An Geld aus einem steuerzahlerfinanzierten Mandat werden beide wohl so schnell nicht mehr kommen …