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Panik aus der Glaskugel: Ex-Nato-General schürt Weltkriegsängste

Ein Ex-Nato-General liefert wieder einmal das, was die transatlantischen Medien so sehr lieben: ein düsteres Weltuntergangsszenario mit Russland als Angreifer und China als Trittbrettfahrer. Richard Shirreff, einst stellvertretender Oberkommandierender der Nato, entwirft ein Katastrophenbild von Stromausfällen, Grenzzwischenfällen und einer angeblich zerfallenden Nato. Das Ganze liest sich wie ein Drehbuch aus Hollywood, nicht wie seriöse Analyse. Genau so berichtet es t-online.

Man muss sich fragen, welchem Zweck diese Angstmacherei dient. Immer wieder wird mit Horrorvisionen hantiert: Blackouts, Milizen, tote Nato-Soldaten, US-Präsidenten, die ganze Staaten als „failed state“ abtun. Alles reine Projektionen – doch die Schlagzeilen sind gesichert. Statt nüchterner Betrachtung der Lage werden Worst-Case-Fantasien präsentiert, die das Klima der Hysterie weiter anheizen und die Bevölkerung auf einen großen Krieg einschwören sollen.

Am Ende läuft es immer auf das Gleiche hinaus: mehr Waffen, mehr Aufrüstung, mehr Unterordnung unter das Nato-Diktat. Wer an friedliche Lösungen denkt, gilt als naiv – während Generäle a. D. mit Panik-Szenarien die Schlagzeilen bestimmen. So wird Politik gemacht: durch Angstmache und permanente Kriegstrommelei. Ein Lehrstück moderner Propaganda im Gewand „militärischer Expertise“.  

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