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Österreich: Jubelmeldungen über Mini-Abschiebungen – Karner feiert sich für Zahlen im Promillebereich

Die neueste Erfolgsmeldung aus Wien klingt wie ein großer Wurf, doch ein Blick auf die Zahlen entlarvt den PR-Charakter: Ganze 254 Iraker wurden in den vergangenen zwei Jahren zwangsweise abgeschoben, dazu verließen 257 Personen „freiwillig“ das Land. Macht zusammen etwas mehr als 500 – in zwei Jahren! Während gleichzeitig zehntausende neue Migranten nach Österreich strömen, verkauft Innenminister Gerhard Karner dieses Mini-Ergebnis als Beweis konsequenter Politik.

Von einer echten Trendwende kann keine Rede sein. Vor zwei Jahren waren noch rund 250 Iraker in der Grundversorgung – jetzt sind es 25. Ein Pyrrhussieg, der die eigentliche Dimension des Problems verschleiert. Während die Regierung sich selbst für Zahlen im Promillebereich bejubelt, bleibt die Frage: Wie viele der „abgeschobenen“ Iraker kommen längst unter neuer Identität wieder – diesmal vielleicht als Syrer?