Österreich: 52 Mediziner richten sich mit offenem Brief gegen jede Form der Impfpflicht

52 Ärzte – darunter auch Uni-Professoren – kritisieren scharf den Impfpflicht-Kurs und die Besteuerungs-Ideen der Ärztekammer-Führung und warnen vor “einer weiteren Spaltung der Bevölkerung”.

Das berichtete zuerst das Online-Magazin Exxpress. Die Unterzeichner verwehren sich scharf gegen eine Propaganda für eine “direkte oder indirekte Impfpflicht”. 

Klubobmann Udo Landbauer von der FP Niederösterreich unterstützt die Aktion der Mediziner.

„Das ist ein vernichtendes Zeugnis von fachkundigen Medizinern für die Politik, die seit Monaten von ÖVP, Grünen und mit tatkräftiger Unterstützung der SPÖ vorangetrieben wird. Diese Mediziner haben ein Recht, gehört zu werden. Das sind mit Sicherheit weder Verschwörungstheoretiker noch Aluhutträger. Mit diesem Argument kommt die ÖVP spätestens jetzt nicht mehr durch“, verweist Landbauer darauf, dass sich unter den Unterzeichnern Universitätsprofessoren, Allgemeinmediziner, Fachärzte für Innere Medizin sowie Primarärzte finden. „Die Regierung hat ihren Impfdruck und obrigkeitsstaatlichen Impfzwang sofort einzustellen. Das gilt insbesondere für das Bundesland Niederösterreich, wo die ÖVP das mit Abstand radikalste Impfregime aufgestellt hat und der Impfdruck sowohl auf Kinder, als auch auf Arbeitnehmer immer heftiger wird!“, fordert Landbauer eine Reaktion der politischen Verantwortungsträger.

Die Mediziner haben deutlich gemacht, worum es ihnen neben der Absage an eine direkte oder indirekte Impfpflicht noch geht: “Am allerwenigsten möchten wir, dass durch die Ärzteschaft die wegen der Covid-Thematik ohnehin schon bestehende Spaltung in der Bevölkerung weiter vorangetrieben wird.”

Der gesamte offene Brief kann bei Exxpress gelesen werden.