Nein, Herr Scholz, Ihre „Zeitenwende“ ist katastrophal. Die Jahrzehnte in Frieden mit Russland waren vorbildlich.

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Wenn uns der Scholzismus weismachen will, wir seien ganz toll dran, hätten viel Respekt, hakten allseits unter, täten noch mehr für andere, lebten in großem Wohlstand und seien in und außerhalb des Landes für ein gutes Klima unterwegs, so kann man nur noch abschalten und abwinken. Herr Scholz weiß schließlich nicht einmal, was ein Liter Sprit kostet. Wie soll er sich da vorstellen können, dass manche der berühmten Aldiverkäuferinnen nach dem Tanken nicht mehr im eigenen Laden einkaufen können, weil sie am Ende des Geldes noch zu viel Monat haben? Die beispiellose Diskrepanz zwischen dem, was man in der Berliner Ampelblase samt dem Black Rocker Merz und seinem Unionspudding für gegeben hält und dem, was Tatsache ist, kann nur als krankhaft bezeichnet werden. Wir haben Jahrzehnte relativ großen Wohlstandes hinter uns. Der wurde zwar zunehmend von der EU und der Euro-Zentralbank, deren Direktorium manche Kritiker für eine kriminelle Vereinigung halten, geplündert, so dass wir nicht nur Hunderte Milliarden in Frau von der Leyens familiär-merkwürdiges Finanzgebaren versenkt haben, sondern auch auf Tausenden Milliarden fauler Kontokorrente und Kredite sitzen (T2 etc.), auf deren dingliche Nutzung wir verzichten mussten. Aber wir lebten  in Frieden, brauchten keine  Milliardenüberschuldung, um unproduktive Rüstungsausgaben zu verpulvern und hatten bis 2015 kein jährlich millionenfaches Einwanderungsproblem. 

Die „Zeitenwende“ der Berliner Truppe versenkt uns – genau so wie die „Energiewende“ – in den Orkus

Verglichen mit der heutigen Inflation des Geldes und den inflationär wachsenden Forderungen an unsere Leistungsfähigkeit zugunsten Dritter und fremder Länder, die nach Beobachtungen der Außenministerin „hunderttausende Kilometer“ von uns weg liegen, waren es bis 2015  sonnige Zeiten. Seit Anfang 2022 aber leben wir in einem Orkus der finanziellen Verarmung, der Zumutungen und der vermeidbaren Folgen wieder erstarkter deutscher Großkotzerei. Da stellen sich ahnungslose Leute unter dem Beifall von Staatsfunkern und Kartellmedien hin und wollen das größte Land der Erde „ruinieren“ – wohl nie gewusst habend, dass das schon einmal der „größte Feldherr aller Zeiten“ vom selben Ort aus zwischen 1939 und 1945 mit 50 Millionen Toten vergebens versucht hat. Da wird der Scholzismus ausgerechnet von FDP-Frauen, die zuvor keine Flinte in der Hand gehabt haben, gedrängt, erneut deutsche Panzer gegen Russland zu schicken und eine Regierungs-Corona aus Wehrpflichtverweigerern und vom Wehrdienst freigestellten Frauen besteht auf blutigen Schlachten in der Ukraine mit der unsinnigsten aller  Stoltenberg-Phrasen, mehr Waffen verkürzten einen Krieg – und das schon seit 10 Monaten.

Wir brauchen weder diesen Krieg, noch das Berliner Weltmacht-Gekotze

Verglichen mit dem mutwillig zerrütteten Verhältnis zu Russland über einen Krieg, der allein den USA ihre begehrten Stützpunkte am Schwarzen Meer freischießen soll – die angebliche Werteverteidigung ist irreführende Politlyrik – waren die Jahrzehnte in Frieden für beide Seiten hervorragend. Unser industrielles Geschäftsmodell beruht nach wie vor auf preiswerter – russischer – Energie. Es waren sehr gute Zeiten mit deutschen und russischen Regierungschefs, die freundschaftlich miteinander auskamen und die uns jede Sicherheit gewährten. Eine intrigante Fallenstellerei von außen und innen hat das friedliche Verhältnis in die Luft gejagt – unsere Energieaorta in der Ostsee, von unserer Regierung bemäntelt,  gleich hinterher – und niemand in Berlin denkt, es ginge ihn irgend an.

Fazit:  So kann es nicht weitergehen. Der Krieg in der Ukraine muss, z.B. nach dem Vorbild des Waffenstillstandes zwischen Nord- und Südkorea, beendet werden, deutsche Waffenlieferungen sind zu beenden und Strohmänner und -frauen aller Couleur und Regierungssitze zum Teufel zu jagen.

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