|

,

|

Narrative sind eine entscheidende Waffe geworden

Dr. Rainer Rothfuß ist Experte für Geopolitik, seine Analysen und Interviews werden von unseren Zuschauern stets geschätzt. Hier erklärt er anhand aktueller Beispiele, wie Informationen zu einer entscheidenden Waffe in der Geopolitik geworden sind und warum man die Deutschen im Rest der Welt oft für geopolitische Analphabeten hält. In diesem Vortrag, der kürzlich im Rahmen einer Ringvorlesung an der „Akademie der Denker“ gehalten wurde, geht es vor allem um Narrative, Kriegspropaganda, Feindbilder und die Dekontextualisierung durch die Medien…

Bis 2015 unterrichtete Dr. Rothfuß an der UNI Tübingen politische Geographie. Er beschäftigt sich vor allem mit geostrategischen Fragen, mit Europa, verfolgten Christen und der Migration.

Weitersagen

4 Antworten zu „Narrative sind eine entscheidende Waffe geworden“

  1. Avatar von Walter Gerhartz
    Walter Gerhartz

    Westliche Kriegspropaganda verfehlt ihre Wirkung

    Europäer mehrheitlich für einen Frieden in der Ukraine

    https://www.freiewelt.net/nachricht/europaeer-mehrheitlich-fuer-einen-frieden-in-der-ukraine-10089568/

    Die Europäer wollen mehrheitlich, dass der Krieg in der Ukraine so schnell wie möglich beendet wird. Die westliche Kriegspropaganda verfehlt ihre Wirkung, selbst in Deutschland wollen 49 Prozent ein Ende des Krieges.

    Das auch dann, wenn die Ukraine Territorien abgeben müsse.

    Das zeigt eine neue Umfrage des European Council on Foreign Affairs (ECFR).

    Besonders interessant sind die Zahlen der Erhebung für Deutschland. Trotz medialer Dauerbeschallung und der Kriegspropaganda aus den Reihen der Altparteien sind die Deutschen nicht dazu zu bringen, die Kriegsbegeisterung von Habeck, Baerbock oder Scholz zu teilen.

    49 Prozent der Befragten sind für ein sofortiges Ende des Krieges, egal unter welchen Bedingungen. …UNBEDINGT ALLES LESEN !!

  2. Avatar von Walter Gerhartz
    Walter Gerhartz

    Das Eigentor

    https://www.rubikon.news/artikel/das-eigentor-3

    In der Absicht, Russland zu schaden, demontiert sich die westliche Wertegemeinschaft selbst.

    von Michael Ewert
    .
    In guter Absicht Schlechtes zu bewirken, kann man noch als einen netten Versuch werten. Umgekehrt gibt es, wie es in Goethes Faust heißt, Kräfte, die stets das Böse wollen und stets das Gute schaffen.

    Was soll man aber nun vom Verhalten der NATO-Länder halten? Das Böse zu wollen — nämlich Russland zu zerstören — und damit nicht einmal zu reüssieren, kann man nur noch als peinlich bezeichnen.

    Da wollte der Westen Russland mit seinen Sanktionen ausknocken — aber siehe da: Der Gegner steht noch.

    Durch Liebesentzug wollte man den globalen Rivalen weichkochen, doch Putins Riesenreich hat sich anderweitig getröstet.

    Mit China zum Beispiel, das Russlands Gas gern annimmt: der Beginn einer wunderbaren Freundschaft, die den USA und ihren Verbündeten noch zu schaffen machen wird.

    Selbstüberschätzung, unangebrachter moralischer Furor und mangelnde strategische Klugheit könnten dem krisengeschüttelten Europa nun eine historisch einzigartige Talfahrt bescheren: wirtschaftlich, machtpolitisch wie auch „moralisch“.

    Das Personal an der Sanktionsmaschinerie drehte völlig durch.

    Die Hetzpropaganda sowie die Ausfälle vermeintlich führender Politiker waren unüberhörbar von dem Eindruck geleitet, in gut zwei Wochen sei Russland auf Grund der Allmacht westlicher Weltenlenker finanziell, wirtschaftlich und politisch am Ende. Doch es kam anders.

    Welches Wunder eilte Russland zu Hilfe? Zur Schande des Westens war kein Wunder erforderlich.

    Es reichte die abgrundtiefe Dummheit westlicher Funktionsträger bei ihren strategischen Planungen.

    1997 warnte Joseph Biden noch vor einer Ausweitung der Nato nach Osten: Sie würde Russland in die Arme Chinas treiben.

    Nach dem Maidan-Putsch und den der EU von Barack Obama wegen des Krim-Debakels aufgezwungenen Sanktionen hingegen hatten sich die strategischen Ziele ganz offensichtlich geändert. …UNBEDINGT ALLES LESEN !!

  3. Avatar von Rumpelstilzchen
    Rumpelstilzchen

    DESINFORMATION als Teil der Politik, fände ich besser, d.h. zutreffender und realitätskonformer.
    Die Begriffe „Information“ und „Narrativ“ klingen erst einmal sehr neutral und nach sachlich korrekter, sowie seriöser Unterrichtung über das tatsächliche Geschehen, was ja eben mitnichten der Fall ist.

  4. Avatar von Ralf.Michael
    Ralf.Michael

    Informationen zu einer entscheidenden Waffe in der Geopolitik ? Wie Bitte ? Rothfuß ? Wer ist das ?
    Welche sind denn die Richtigen Informatione, und für Wen ? Wer entscheidet das ? Wer von den Akteuren leidet hier an massiver Selbstüberschätzung ? Alle !!