Nun ist die Affäre von allen Seiten beleuchtet worden. Die Tonspuren wurden bereinigt und man weiß jetzt ganz genau, was Alice Weidel tatsächlich gesagt hat. Man weiß auch, wer vordergründig hinter der Aktion steckt und dass die Berliner Polizei hätte wissen müssen, was es mit dem Bus voller „Omas gegen Rechts“ auf sich hat und die Aufregung ist entsprechend groß.
Aber ist es wirklich die ganze Wahrheit, dass der Staatsfunk seine Interviews inklusive Störungen generalstabsmäßig plant und nichts dem Zufall überlässt, damit die AfD möglichst schlecht aussieht?
Oder wollte man sich voller Absicht in die Karten schauen lassen? Aber warum? Wie könnte die Botschaft lauten? Seht her, wir führen nur Theater auf, weil wir es können und deshalb geben wir uns nicht mal große Mühe, es zu verbergen. Der damit erzielte Effekt spricht eher gegen eine solche Intention.
Oder dient die gewollt schlampige Inszenierung der Verdeckung einer noch größeren Inszenierung? Wenn ja, dann …

