Diese Nacht, genauer gesagt am 28. Juni um 3 Uhr morgens, wird der Weltöffentlichkeit wieder einmal vorgeführt, dass sie bereit ist, jedem noch so billigen Illusionstheater auf den Leim zu gehen.
Joe Biden stolpert seit Amtsantritt von einem Delir ins nächste, wirkt zeitlich, räumlich und personell desorientiert, dass es an ein Wunder grenzt, dass er noch nicht vor laufenden Kameras in einen Mülleimer gepinkelt hat. Ohne manuelle Steuerung durch Dritte schafft der angeblich mächtigste Mann der Welt bei öffentlichen Auftritten kaum mehr als drei Schritte ohne vom Weg abzukommen. Da fragt man sich, wie er ein ganzes TV-Duell überstehen soll.
Donald Trump, nicht ganz vier Jahre jünger als Biden, wirkt auch nicht mehr so frisch und verliert sich des öfteren bei seinen Auftritten in skurrilen Ausführungen, wie die angebliche Lobrede auf Hannibal Lector, um maximale Aufmerksamkeit zu generieren. Er hat es immer noch drauf, die Schlagzeilen zu dominieren, doch was ihm fehlt, ist eigenes Geld, um seine Anwälte und Prozesskosten zu bezahlen. Auch The Donald wird gesteuert, und zwar von denen, die ihn finanzieren. Auf Project2025 kann man nachlesen, welche Institute hinter der Agenda stehen, die durch Trump verkörpert wird.
Wenn die beiden alten Männer vor die Kameras treten, steht der Gewinner schon fest. Er kann nach allen Regeln der Kunst nur Donald Trump heißen. Aber der Verlierer ist dann nicht etwa Joe Biden, sondern alle, die sich das Theater anschauen und auf die Illusion hereinfallen, die USA würden von einem Präsidenten im Weißen Haus regiert.
Es ist so billig wie die David Copperfield Show, für die die Zuschauer ein Vermögen ausgeben, um dabei zu sein. Sie wissen natürlich, dass sie getäuscht werden, dass alles nur Tricks sind, aber sie wollen unterhalten werden. Sie lieben es und zahlen dafür! Heute Nacht wird es nicht anders sein. Gute Unterhaltung!


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2 Kommentare zu „Lügenshow: Das TV-Duell der Präsidentendarsteller“