Wie die Neue Osnabrücker Zeitung berichtet, hat die Linkspartei mit 117.868 Mitgliedern so viele Anhänger wie nie zuvor seit ihrer Gründung 2007. Co-Parteichefin Ines Schwerdtner sprach von einer „noch nie dagewesenen Rekordzahl“ und lobte den anhaltenden Zuspruch – trotz verlangsamten Wachstums.
Vor den anstehenden Kommunal- und Landtagswahlen will die Parteiführung die Neumitglieder stärker einbinden und Strukturen auch in Regionen aufbauen, in denen die Linke bisher schwach vertreten war. Da stellt sich im so geschichtsbewussten und stets um Aufarbeitung bemühten Deutschland stellt die Frage: Wünschen sich die neuen Mitglieder eine DDR 2.0 – und haben sie vergessen, dass es sich bei der Linken um die umbenannte SED handelt, die für Mauertote und politische Repression verantwortlich war?


