Die bayerische Staatsregierung kippt das erst groß angekündigte Kinderstartgeld – und das völlig überraschend. Laut „Demo für Alle“ begründet Markus Söder die Kehrtwende mit steigenden Kosten für Kitabetreiber. Statt direkter Unterstützung für Eltern soll nun die staatliche Fremdbetreuung ausgebaut werden. Familien, die fest mit den 3.000 Euro zum ersten Geburtstag ihres Kindes gerechnet haben, schauen in die Röhre.
Damit verabschiedet sich ausgerechnet die CSU von der jahrzehntelang propagierten Wahlfreiheit für Eltern. Das Familiengeld, einst als Gegenmodell zu linken Betreuungsideologien gefeiert, wird still beerdigt. Tausende Eltern, die ihre Kleinkinder nicht schon mit einem Jahr in die Krippe geben wollen, verlieren die einzige finanzielle Entlastung, die ihnen einen echten Entscheidungsspielraum ließ. Söders frühere Social-Media-Shows mit Babyfotos, Kita-Videos und dem Slogan „Bayern ist Familienland Nummer 1“ wirken im Rückblick wie blanker Hohn.
Über 200.000 Menschen haben inzwischen eine Petition gegen die Streichung unterschrieben – doch der Ministerpräsident fand es nicht einmal nötig, sie entgegenzunehmen. Der Ton der Unterzeichner ist deutlich: Man fühlt sich betrogen, nicht nur um das Geld, sondern um das Vertrauen in eine Politik, die ein Jahr lang Versprechen ausgab und sie nun kommentarlos einkassiert. In einem Bundesland, das gleichzeitig eine schwarze Null anpeilt, wirkt der familienpolitische Kahlschlag wie ein Schlag ins Gesicht all jener, die sich tagtäglich um ihre Kinder kümmern.
2028 wird in Bayern gewählt. Dann sind die heutigen Krippenkinder Kindergartenkinder – und ihre Eltern werden sich gut erinnern, wem damals „das Herz geblutet“ hat und wem wirklich.


Kommentare
3 Antworten zu „Kinderstartgeld gestrichen: Söder und die Wählertäuschung“
Dem Maggus glaubt doch schon lange niemand mehr lediglich seine Alpenmiliz :o((
hahahaha…Umfragen von Forsa 83 Prozent trauen Regierung keine grundlegende Rentenreform zu
In der Wählergunst liegt bei der jüngsten Umfrage von Forsa weiterhin die AfD vor CDU und CSU. 83 Prozent der Befragten trauen der Regierung keine grundlegende Rentenreform zu.
nicht nur rentenreform: garnichts trauen die bürger den vollversagern in berlin noch zu…… lügen vertuschen verbieten verachten… das können sie super wie man jeden tag erleben kann…. weil wir ihne n ichts wert sind…wir sind halt keine ausländer sondern dummdeppen aus deutschland..
Bei Krippenkinder haben etwa 20 % im 4. Lebensjahr Verhaltensstörungen.
Das System Kinderkrippe ist widernatürlich.