Große Aufregung im Sommerloch: Die AfD Thüringens ist vom Thüringer Verfassungsschutz als „kämpferisch-aggressiv“ eingestuft, was das Verbot der AfD noch vor den drohenden Wahlen im September ermöglichen soll. Nachdem die wirren Koalitionsanbiederungen der SED – Ikone Sarah Wagenknecht, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des seinerzeit krachend gescheiterten hardcore-Sozialisten Lafontaine bei Freund und Feind für Kopfschütteln sorgen und nachdem Hans Georg Maaßen seine neue Partei noch am Tag der Parteigründung krachend gegen den Baum gefahren hat, bleibt eben nur noch die schon zu Joseph Goebbels und Erich Mielkes Zeiten bestens bewährte physische und psychische Vernichtung des Gegners.
Dumm nur, daß es sich bei letzterem um einen großen Teil des eigenen Volkes handelt.
Da bleibt für flächendeckende Verhaftungsorgien bis zum gefürchteten September-Wahltag einfach keine Zeit mehr und die ursprünglich für Impfgegner eingerichteten Lager in Schleswig-Holstein und Sachsen sind zu klein. Deshalb greift man auf die im Deutschland unserer Tage bewährte Masche der „Justiz Marke Eigenbau“ zurück.
Sie erinnern sich oder wahrscheinlich nicht: Die Gräueltaten der Nationalsozialisten waren stets durch Gesetze, ministerielle Verordnungen und amtliche Verlautbarungen gedeckt – alles ganz legal – tut uns leid, wir wollten das nicht, aber was soll man machen – die Justiz und die Ämter haben nun mal so entschieden…
Ja – und dann erst das SED-Regime: da schütze man seine Insassen so gründlich, daß jemand, der sich nicht schützen lassen wollte, an der Zonengrenze z.B. in Berlin und Thüringen fürsorglich, sorry vorsorglich, abgeknallt wurde sofern ihm nicht schon vorher im vorgeschalteten Minengürtel zu seinem eigenen Schutz beide Beine weggesprengt wurden. Alles absolut volkskammerlegal, und im Dienste von sozialer Gerechtigkeit, Gleichheit, Brüderlichkeit, Frieden, Freude, Eierkuchen, und Plaste und Elaste aus Schkopau.
Den Rest dieses Wohlfühlkatalogs entnehmen Sie bitte den Wahlplakaten des Bündnisses Sarah Wagenknecht.
Im Thüringen unserer Tage haben sich die rot-rot-grünen Heiligen der letzten Tage eine andere Variante zum Schutz vor dem Volk ausgedacht:
Was ich Ihnen jetzt erzähle taugt übrigens (außer in Thüringen und Nordrhein-Westfalen) nicht zur Hausdurchsuchung: es steht nämlich wie manches andere in Wikipedia nachzulesen:
Da irrlichterte also jahrelang ein gewisser Stephan Joachim Kramer durch die politische Landschaft.
Als Schüler trat besagter Stephan Joachim Kramer der CDU bei. Dann fing er ein Studium der Rechtswissenschaften an: zunächst im Marburg, dann in Frankfurt, dann in Bonn, dann wieder in Marburg. Offensichtlich war aber keiner dieser juristischen Fakultäten eines Studienabschlusses des hoffnungsvollen Studenten würdig. Während der folgenden Jahre fand man ihn als Bürovorsteher zunächst bei einem CDU-Mann dann bei einem von der FDP. Letztere Tätigkeit belohnte er mit einem Parteiwechsel zur FDP.
2010 landete er schließlich bei der SPD.
Weiteres, wie gesagt, auf Wikipedia…
2015 schließlich erbarmte sich die Thüringer SPD des vielseitigen Pilgers und brachte ihn als Präsident des Thüringer Verfassungsschutz im Staatsdienst unter, in einem Amt für welches wohlgemerkt sinnvollerweise die Qualifikation eines Volljuristen vorgeschrieben ist.
Seitdem lassen sich meine Bekannten nur ungern in Thüringer Krankenhäusern operieren, da angeblich nicht sicher auszuschließen sei, von einem ehrenhalber zum Herzchirurg beförderten Parteisekretär operiert zu werden.
Dieser Stephan Joachim Kramer nun hatte sich und sein Amt von Anbeginn dem bedingungslosem Kampf gegen die weitaus stärkste politische Partei Thüringens, die AfD, verschrieben.
Nicht ohne, das soll hier nicht verschwiegen werden, vielen Thüringern doch auch wieder Anlaß zur Hoffnung gegeben zu haben.
Als vorläufig krönenden Abschluß seiner bemerkenswerten Karriere beglückte Stephan Joachim Kramer unlängst seine aus dem letzten politischen Loch pfeifenden rot-rot-grünen Gönner nun endlich mit der Einordnung seines politischen Leib- und Magenfeindes als „kämpferisch-aggressiv“. Und damit diese intellektuelle Totgeburt wenigstens auf dem Seziertisch nach etwas aussieht, hat man der Leiche ein Etikett namens „Geheimgutachten“ umgehängt. Weswegen es die Jubelmedien ebenso auftragsgemäß wie untertänigst sofort veröffentlichen.
War das zu schwierig?
Also dann nochmals und in einfachen Worten für Grüne ohne Berufsabschluß:
Verfassungsschutz geht in Deutschland also so:
Da bringt eine Regierung einen Parteispezi als Chef einer Behörde unter, welche der Regierung untersteht. Der Parteispezi erläßt daraufhin auf Anweisung und im Sinne der Regierung eine Anordnung. Auf die Dämlichkeit der Anordnung hingewiesen, rechtfertigt sich die Regierung, sie könne da leider nichts dagegen machen, denn ihr Parteispezi hätte so entschieden. Worauf besagter Parteispezi wiederum mit Unschuldsmiene erklärt, er hätte ja nur im Auftrag seines Brötchengebers, der Regierung, gehandelt. Das ganze Karussell dreht sich dann solang im Kreis bis die Maus sich irgendwann an ihrem eigenen Schwanz verschluckt.
Und der deutsche Michel hörts, fällt demutsvoll auf die Knie und bekreuzigt sich: zwei und zwei sind fünf: denn nicht mehr der Parteispezi von eben, nein – das Amt hat gesprochen.
Denn in ihm und mit ihm, dem Amt nämlich, wird der Parteispezi zum Philosophen, der Analphabet zum Dichterfürst und die Lernschwache zur Ministerin.
Selig die Steuerzahler-Brust, die euch nährt und die Partei die euch aufgelesen, Halleluja, Halleluja!
Und Prost.
Mit einer Extraration Cannabis ist auch das zu ertragen.
Da fällt mir nur noch der geniale ostdeutsche Kabarettist Uwe Steimle ein, der seinen DDR-überlebenden ostdeutschen Leidensgenossen am Schluß seines jüngsten Programms zuruft:
„Wenn wir damals gewußt hätten, was in der neuen Bundesrepublik auf uns zukommt, dann hätten wir nochmal 40 Jahre durchgehalten…“!



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4 Kommentare zu „Jetzt ist es amtlich – die AfD frißt kleine Kinder!“