Heute soll es AfD-Krah an den Kragen gehen, weiß die BILD von einem Mitglied aus dem Bundesvorstand. Welches Vöglein nun genau gezwitschert hat, bleibt das sahnige Geheimnis der Schmierenpresse. Aber Chrupalla und Weidel sollen toben, soviel ist gewiss. Die AfD hat an Unterhaltungswert dazu gewonnen. So viel Dramatik kennt man sonst nur aus Österreich, wo schmutzigste Wahlkämpfe und Korruption zum guten Ton gehören.
Um 9:00 Uhr soll es los gehen mit der Krisensitzung und Krah aus dem Bundesvorstand fliegen, wenn nicht freiwillig, wollen ihm Chrupalla und Weidel Flügel machen. Schon alleine damit die Seifenoper weitergeht, lohnt sich am 9. Juno eine Stimme für die AfD. Bei „Europawahlen“ gibt es sonst auch nichts zu gewinnen, jedenfalls nicht für die Wähler, nur die Abgeordneten kassieren ordentlich ab. Da bleibt es spannend, ob Krah auch dazu bewegt werden soll, auf sein Mandat zu verzichten, das er als Spitzenkandidat so gut wie in der Tasche hatte. Die drei Wochen sollte er noch durchhalten und die potentiellen Nachrücker vor der exultatio praecox bewahren.
Aber dann wird es ernst, vor allem für die Wählerschaft. Stimmt es wirklich, dass sich die AfD im Sinkflug befindet? Ich habe da so meine Zweifel. Lieber ein Krah in der Hand, als ein Spatz auf dem Dach. Will man den Altparteien eins auswischen, gibt es keine Alternative!



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7 Kommentare zu „Jetzt erst recht rechts zwo, drei, vier“