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Gute Nazis, schlechte Nazis: Le Pen bricht endgültig mit AfD

Maximilian Krah erweist sich erneut als das personifizierte PR-Desaster für die Partei. Erst wollte und sollte er sich im Wahlkampf zurückhalten, dann sorgte er mit Luxus-Auftritten für Negativschlagzeilen. Dabei habe er doch nur für etwas Heiterkeit sorgen wollen, so Krah. Wenn man mit dem Fingerspitzengefühl einer Planierraupe ausgestattet ist, überlässt man das Witze machen lieber professionellen Pointenschreibern.

Jetzt die nächste Blamage. Statt den Mund zu halten, gibt Krah am Wochenende der italienischen Zeitung „La Repubblica“ ein Interview mit einer Steilvorlage:„Ich werde nie sagen, dass jeder, der eine SS-Uniform trug, automatisch ein Verbrecher war ….. Am Ende des Krieges gab es fast eine Million SS-Angehörige. Selbst Günter Grass gehörte zur Waffen-SS.“

Das kommt in Frankreich gar nicht gut an. Hat doch Marine le Pen mit ihrem Vater gebrochen und jahrelang versucht, aus dem Front National eine ganz normale rechtspopulistische Partei zu machen. Dafür wurde der Laden in Rassemblement National umbenannt. Mit der AfD wollen die französischen Rechten nichts mehr zu tun haben, Italiens Meloni hasst Deutschland sowieso, wie man auch über alle Fraktionen hinweg auf Deutschland wegen der Führungsrolle in der EU schlecht zu sprechen ist. Die AfD hat es verpasst daraus einen Nutzen zu ziehen. Deutschland steht alleine da. Da spielt es schon fast keine Rolle mehr, wenn sich Leute wie Krah einfach nicht benehmen können. Ob er etwas Falsches gesagt hat, ist eine andere Frage, nicht aber, dass er ein Philosoph geblieben wäre, wenn das Wörtchen wenn nicht wär…

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